Infospalte:

Anschrift

Seldweg 15
81247 München

Informationen

Schloss- und Gartenverwaltung Nymphenburg
Schloss Nymphenburg,
Eingang 19
80638 München
Telefon (0 89) 1 79 08-0
Fax (0 89) 1 79 08-6 27
E-Mail sgvnymphenburg@
bsv.bayern.de

externer Link / external link www.schloss-
nymphenburg.de

Internationale Jugendbibliothek
81247 München
Tel. (0 89) 8 91 21 10

Öffnungszeiten

Schlosskirche
April-September: 9-17 Uhr
Oktober-März: 10-16 Uhr

Führungen

keine regelmäßigen Führungen

Eintrittspreise 2012

Eintritt frei

interner Link Jahres-, Mehrtageskarten

Alle Öffnungszeiten und Eintrittspreise auf einen Blick
externer Link download als PDF-Datei


 

Schloss Blutenburg beherbergt heute die Internationale Jugendbibliothek.  
Die Schlosskirche kann besichtigt werden.

Informationen für Behinderte:

Zugang zur Schlosskirche sowie zum oberen Schlosshof über einige Stufen, ansonsten ohne Einschränkung

Pachtgaststätten und -hotels:

Schlossschänke
Tel. (0 89) 8 11 98 08

nächstgelegener Bahnhof:

München-Pasing
externer Link www.bahn.de

nächstgelegene Haltestelle:

"München-Pasing"

nächstgelegene Haltestelle:

Bus 56 und 162
"Schloss Blutenburg"

Parkmöglichkeiten:

Parkplätze vorhanden


externer Link Direkt zur Karte bei Google Maps


Das Wetter heute:

www.wetter.com

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Schloss Blutenburg – München

Bild: Schloss Blutenburg

In den 30er Jahren des 15. Jahrhunderts ließ Herzog Albrecht III. die etwa 10 Kilometer von seiner interner Link Residenz entfernte "Pluedenburg" an der Würm zu einem Landsitz ausgestalten. 1467 verzichtete sein Nachfolger, Herzog Sigismund, zugunsten seines Bruders Albrecht IV. auf die Regierung und zog sich in die Blutenburg zurück, die ab 1488 eine Kirche mit kostbarer spätgotischer Ausstattung erhielt. 1501 ist Herzog Sigismund hier gestorben. 

Die Wasserburg des 15. Jahrhunderts prägt noch heute die Struktur der Anlage mit einer türmebewehrten Hauptburg um ein Turmhaus, in dem Herzog Albrecht III. mit Agnes Bernauer zusammenlebte, und einer geräumigen Vorburg, die von der Schlosskirche beherrscht wird.

Bild: Blick in die Schlosskirche

Blick in die
Schlosskirche
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Die mit Meisterwerken der Spätgotik ausgestattete Schlosskirche ist ein schlichter einschiffiger Bau mit dreiseitig geschlossenem Chor. Zu den Hauptwerken der spätgotischen Tafelmalerei zählen die drei Altäre Jan Polacks. Der Hauptaltar zeigt bei geschlossenen Flügeln die Heiligen Bartholomäus und Sigismund zusammen mit der Stifterfigur des Herzogs. In geöffnetem Zustand erscheint auf dem linken Flügel die Taufe Christi, auf dem rechten die Krönung Mariens mit den Gestalten der Dreifaltigkeit auf dem Thron. Das Thronmotiv kehrt bei der majestätischen Darstellung des Gnadenstuhls auf dem Mittelbild des Altares wieder. Die Nebenaltäre – Christus als König unter den Heiligen und Verkündigung Mariä – sind 1491 entstanden. 

Zur ursprünglichen Ausstattung der Kirche gehören auch die Holzfiguren der zwölf Apostel, des Schmerzensmannes und der Schmerzensmutter aus dem letzten Jahrzehnt des 15. Jahrhunderts. Es sind Werke eines unbekannten, "Meister der Blutenburger Apostel" genannten Bildhauers. Ferner gehören zur Erstausstattung das 1489 datierte Sakramentshaus sowie ein Zyklus von Glasgemälden mit Wappenscheiben und Darstellungen aus der Erlösungsgeschichte (1497).

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