Liebe Freundinnen und Freunde der bayerischen Schlösser, Gärten und Seen,
am 12. Februar vor 275 Jahren ereignete sich in Frankfurt ein aus bayerischer Sicht fast einmaliges Ereignis: Kurfürst Karl Albrecht wurde zum Kaiser gekrönt.
Der prächtige Krönungswagen existiert noch heute und ist im Marstallmuseum in Schloss Nymphenburg zu sehen.
Dort finden Sie auch noch weitere exquisite Stücke: Etwa fünf barocke Rennschlitten, mit denen man sich am fürstlichen Hof des 18. Jahrhunderts zur Faschingszeit zu vergnügen wusste. Nachts bei Fackelschein fuhr die feine Münchner Hofgesellschaft damit durch die Innenstadt, oder sie traf sich zu einer turnierartigen Hofvergnügung, dem sogenannten „Schlittenkarussell“.

Auf die Spuren dieses spannenden Treibens können Sie sich ab dem 21. Februar im Marstallmuseum begeben. Auch weiteres Spannendes und Interessantes finden Sie bei uns immer. So z. B. unsere Themenführungen in Landshut und Burghausen.

Oder nehmen Sie an unserem Winterfotowettbewerb teil und gewinnen Sie ein Jahr lang freien Eintritt in all unsere Objekte.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg!




Mit den besten Grüßen
Unterschrift P Schreiber
Ihr Bernd Schreiber

Präsident der Bayerischen Schlösserverwaltung
Inhalt
Schlittengeläut im Marstallmuseum
Schnaps, du edler Götterfunke!
Wohnen wie ein König
Die fünfte Jahreszeit …
Weibermacht! Druckgraphik der Frühen Neuzeit
Auf verborgenen Wegen …
Schlittengeläut im Marstallmuseum
Aus dem Wittelsbacher Besitz haben sich fünf barocke Figuren-Rennschlitten von außerordentlicher Qualität erhalten. Einige davon wurden von namhaften Bildhauern geschaffen. So stammt beispielsweise der sogenannte Diana-Schlitten aus der Werkstatt des berühmten Rokoko-Bildhauers Johann Baptist Straub.

Neu in Szene gesetzt erleben Sie die Schlitten ab 21. Februar im Marstallmuseum. Hier erfahren Sie auch, wie sich eine höfische Schlittenfahrt wohl angehört hat.

Das Marstallmuseum ist täglich geöffnet, außer am 1.1., 28.2., 24./25.12. und 31.12., bis März von 10 bis 16 Uhr, ab April von 9 bis 17 Uhr.
mehr zum Marstallmuseum
Schnaps, du edler Götterfunke!
In Schleißheim hat die Brennsaison begonnen. Innerhalb von zwei Wochen brennen die Mitarbeiter der Schloss- und Gartenverwaltung Schleißheim das eingemaischte, vergorene Obst der herbstlichen Ernte zu den beliebten Schleißheimer Schlossbränden. Die reiche Ernte von Zwetschgen und Kornelkirschen kommt aus den eigenen historischen Gartenanlagen.

Die edlen Tropfen mit den verheißungsvollen Namen wie „Blauer Kurfürst“, „Eremitentrost“ oder „Barockliebelei“ können Sie täglich im Museumsshop von 10 bis 16 Uhr erwerben. Zudem können Sie die Schnäpse im Café am Schloss, im Tourismusbüro sowie in der Schlossalm kaufen.
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Wohnen wie ein König
Nach einigen Jahren aufwändiger Arbeit befindet sich der Königsbau Ludwigs I. in der Münchner Residenz nun in der finalen Phase der Restaurierung und kann voraussichtlich im nächsten Jahr wiedereröffnet werden.

Der Wohnpalast wurde 1826 von Leo von Klenze nach italienischem Vorbild gestaltet; seitdem hat die Zeit ihre Spuren hinterlassen. Durch die fachkundige Arbeit der Experten erstrahlt der Königsbau bald wieder in seiner ursprünglichen Pracht.

Die spektakuläre „Gelbe Treppe“, der offizielle Zugang zum Appartement des Königs, wird noch bis 2019 rekonstruiert.
zum Königsbau
Die fünfte Jahreszeit …
… ist bekanntlich der Fasching und wird nicht nur hier ausgiebig zelebriert. Der historische Karneval in Venedig ist mit seinen prunkvollen und aufwändigen Umzügen ein einmaliges Ereignis, dass man schon seit vielen Jahrhunderten feiert.

Einen Blick auf das bunte Getümmel des 18. Jahrhunderts können Sie in der Residenz Würzburg werfen. Im Schlafzimmer der südlichen Kaiserzimmer zeigen die kostbaren Wandteppiche der „Commedia dell’arte"-Serie bunte Szenen aus dem Venezianischen Karneval.

Die Residenz ist von November bis März täglich von 10-16.30 Uhr und von April bis Oktober von 9-18 Uhr täglich geöffnet. Die südlichen Kaiserräume können nur innerhalb einer Führung besichtigt werden. Die Eintrittskarte berechtigt zur Teilnahme an einer Führung.
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Weibermacht! Druckgraphik der Frühen Neuzeit
Im 16. und 17. Jahrhundert wurden die traditionellen Geschlechterrollen in den sogenannten Weibermacht-Darstellungen auf den Kopf gestellt. Die Frau nimmt dabei die Rolle der Verführerin ein und triumphiert über die Liebe und die Männerwelt.

Erfahren Sie mehr über dieses einzigartige Motiv der Kunst- und Kulturgeschichte in der die Reihe "Museum bewegt" der Kunstsammlungen der Veste Coburg. Am Sonntag, den 19. Februar 2017 um 11 Uhr führt PD Dr. Stefanie Knöll nach einem kleinen Frühstück durch die Sammlung.

Das Ticket kostet 15,- EUR und ist für das Frühstück, die Führung und den Museumsbesuch gültig. Weitere Informationen unter 09561 87919 . Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, um Voranmeldung wird gebeten.
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Auf verborgenen Wegen…
Geheime Pfade entdecken, Wissenswertes über Kräuter lernen, eine spannende Zeitreise antreten oder Sagengestalten kennenlernen. Dies alles können Sie beispielsweise auf der Burg Burghausen oder der Plassenburg in Kulmbach sowie bei verschiedensten Themenführungen in unseren Schlössern, Burgen oder Gärten erleben.
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Bayerische Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen
Schloss Nymphenburg, Eingang 16, 80638 München
Postanschrift: Postfach 20 20 63, 80020 München

Telefon (0 89) 1 79 08-0, Telefax (0 89) 1 79 08-154
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