Informationen über die Hochlandrinder im Park Schönbusch in Aschaffenburg:

Lebendige Rasenmäher im Schlosspark Schönbusch

 

Bild: Schottische Hochlandrinder im Schnee

 

Einige Landschaftspflegerinnen der besonderen Art leben im Schlosspark Schönbusch. Sie gehören zur Rasse der Schottischen Hochlandrinder und zeichnen sich aus durch ihr uriges Aussehen mit langen braunen Fellzotteln und geschwungenen Hörnern. Rund um das "Dörfchen" grasen die Hochlandrinder das ganze Jahr über und unterstützen damit die Absicht der Schöpfer des Parks, ländlich-idyllische Parkszenerien zu schaffen.

 

Bild: Schottisches Hochlandrind im Schlosspark Schönbusch

Die Tiere werden weder zum Zweck der Milchgewinnung gehalten noch müssen sie Angst haben, als Steak auf einem Teller zu landen. Ihre Aufgabe ist es, den naturnahen und artenreichen Zustand ihrer Koppeln zu erhalten, denn die Beweidung durch die Hochlandrinder ist sehr schonend und macht menschliche Eingriffe unnötig. Auf dem eher kargen Speiseplan der Überlebenskünstler stehen allerhand Gräser; Heu wird regelmäßig zugefüttert.

Ihre Rasse ist sehr alt und stammt ursprünglich aus dem Nordwesten Schottlands. Die Bedingungen in den schottischen Highlands mit kargen Weiden, häufigem Niederschlag und harten Wintern haben sie zu ausgesprochen robusten und recht anspruchslosen Tieren gemacht. Ihr im wahrsten Sinne des Wortes dickes Fell schützt sie das ganze Jahr über vor widrigen Wetterbedingungen. Im Gegensatz zu vielen modernen Rinderrassen sind schottische Hochlandrinder wenig krankheitsanfällig und weitestgehend unabhängig vom Menschen. Und auch wenn die Hochlandrinder mit ihren langen Hörnern gefährlich aussehen, haben sie einen durchwegs gutmütigen Charakter.

 

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