Schloss- und Gartenverwaltung Nymphenburg
Schloss Nymphenburg,
Eingang 19
80638 München
(0 89) 1 79 08-0
Fax (0 89) 1 79 08-6 27
sgvnymphenburg@
bsv.bayern.de
www.schloss-
nymphenburg.de
Januar, Februar, November:
6.30-18 Uhr
März: 6-18.30 Uhr
April, September: 6-20.30 Uhr
Mai-August: 6-21.30 Uhr
Oktober: 6-19 Uhr
Dezember: 6.30-17.30 Uhr
Die historischen Pumpwerke in den Brunnhäusern des Schlossparks (Grünes Brunnhaus im "Dörfchen" und Johannisbrunnhaus im Nordflügel des Schlosses) können von Ostern bis Anfang Oktober täglich von 10-16 Uhr besichtigt werden.
Buchung von Führungen für private Gruppen
Eintritt frei
keine Einschränkung
Museumsladen im Schloss Nymphenburg
www.schloesser-
bayern-shop.de
Vom Schlosspark gibt es einen Durchgang zum Botanischen Garten München
www.botmuc.de
"Schlosswirtschaft Schwaige"
Tel. (0 89) 12 02 08 90
www.schlosswirtschaft-schwaige.de
Café im Palmenhaus
Tel.(0 89) 17 53 09
www.palmenhaus.de
"Die Neue Fasanerie"
Hartmannshofer Straße 20
80997 München,
Tel.(0 89) 1 49 56 07
www.neue-fasanerie.de
"Taxisgarten"
Taxisstraße 12
80637 München,
Tel.(0 89) 15 68 27
www.taxisgarten.de
München
www.bahn.de
Tram 12, 16
"Romanplatz"
Bus 51, Tram 17
"Schloss Nymphenburg"
450 Parkplätze, 25 Bus-
stellplätze vorhanden
Das Wetter heute:
Um diesen intensiv gestalteten Gartenbezirk legte sich ein ausgedehnter Park, der überwiegend aus dem vorhandenen Wald geformt worden war. Der Kanal, dem Effner 1717 am westlichen Ende des Parks eine Kaskade einfügte, wurde durch zwei jeweils sechsstrahlige Achsen- und Alleesysteme gegliedert und erschlossen. Den Schnittpunkten dieser schnurgeraden Achsen waren in spiegelbildlicher Anordnung im Norden die von Effner erbaute
Pagodenburg und im Süden die
Badenburg zugeordnet. Beide Gebäude waren von regelmäßigen Parterres, Wasseranlagen und Heckenquartieren umgeben.
In einem abgeschiedenen Waldteil nördlich der schlossnahen Boskette errichtete Effner 1725/28 die
Magdalenenklause. Auf der Ostseite des Schlosses erstreckte sich der gärtnerisch ausgestaltete Ehrenhof, der unter Kurfürst Karl Albrecht schließlich durch die Errichtung eines "Rondells" 1728-1758 seine heutige Form erhielt.
Im Verlauf des 18. Jahrhunderts erfuhr der Garten eine Bereicherung durch mehrere Parkarchitekturen und vielfältigen figuralen Schmuck. 1734/39 wurde durch François Cuvilliés d.Ä. die
Amalienburg im Anschluss an die südliche Boskettzone erbaut. Ab 1769 erhielt das "Große Parterre" den noch heute vorhandenen plastischen Schmuck in Form von Ziervasen und Götterfiguren.
In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts gewann der in England entstandene Landschaftsgarten zunehmend in Deutschland an Einfluss. Mit der Umwandlung der bisherigen geometrischen Barockanlage wurde Friedrich Ludwig von Sckell beauftragt. Die mittelaxialen Anlageteile – Grundstruktur des Parterres und des Mittelkanals mit Kaskade – wurden beibehalten. Die ursprünglich regelmäßig geometrischen Achsen- und Alleesysteme wurden durch natürliche Gestaltungselemente ersetzt.
Durch die Einfügung sogenannter "Ahas" – d.h. abgesenkter und dadurch nicht sichtbarer Einfriedungen – in die Gartenmauer erweiterte von Sckell den Park visuell über seine Grenzen hinaus in die umliegende Landschaft. Zwischen Amalienburg und großem Parterre hatte von Sckell bereits 1799/1800 Spielgärten für die Kinder des Kurfürstenpaares angelegt.
Insgesamt ist es von Sckell gelungen, einen klassischen Landschaftsgarten von herausragender Qualität zu schaffen, dessen besonderer Reiz im gleichzeitigen Fortbestehen markanter Bestandteile des Gartens aus der vorangegangenen und grundsätzlich verschiedenen Stilepoche lag. In dieser Form ist die Anlage in ihrer Grundstruktur nahezu unverändert bis heute erhalten geblieben.
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Schlossparks Nymphenburg
Schloss Nymphenburg
Marstallmuseum und
Museum "Nymphenburger Porzellan"
Parkburgen
Mehr Informationen finden Sie unter
www.schloss-nymphenburg.de