Februar 2002

Pressemitteilung

Archäologische Untersuchungen auf der Cadolzburg /
Pflegearbeiten am Gehölzbestand  

In das geplante Deutsche Burgenmuseum auf der Cadolzburg werden auch die Außenanlagen einbezogen. Noch heute sind Reste mehrerer ehemaliger Gärten erkennbar. Im Frühjahr 2002 sollen zunächst garten-archäologische Untersuchungen im Burggelände durchgeführt werden, um Aufschlüsse über die ursprüngliche Gestaltung zu erhalten. Vor allem im ummauerten Gartenareal sowie neben der Pferdeschwemme im Bereich der Vorburg werden Spuren der früheren gartenkünstlerischen Ausstattung im Boden vermutet. Damit die Archäologen ungehindert arbeiten können, ist es notwendig, die dort vorhandenen und inzwischen stark verwilderten Gebüschflächen sowie die überalterten Obstbäume und Nadelgehölze zu roden. Außerdem müssen im Halsgraben einige direkt an den Burgmauern stehende Nussbäume entnommen werden, um Schäden an den Bauwerken zu verhindern. 

Dagegen sollen die Kronen der beiden Altbäume (Ahorn, Linde) im Hof der Vorburg im Frühjahr 2002 durch eine Spezialfirma saniert und somit ihre Erhaltung als markante Großbäume gesichert werden.

Eine längerfristige Pflegemaßnahme stellt der schrittweise Rückschnitt der Vegetation an den Burghängen dar. Überalterung und witterungsbedingte Schäden an den Bäumen haben hier teilweise zur Verkehrsgefährdung an der Burgstraße geführt. Der Rückschnitt der Sträucher bringt zudem eine allgemeine Verjüngung der Vegetation mit sich, die den Anliegen der Denkmalpflege und des Naturschutzes gleichermaßen entspricht.

Die Maßnahmen wurden zwischen der Bayerischen Schlösserverwaltung, dem Staatlichen Hochbauamt Nürnberg, der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Fürth und dem Planungsbüro Wiegel aus Bamberg abgestimmt. Sie sollen am 18. Februar beginnen und bis Ende Februar 2002 abgeschlossen sein.

Weitere Informationen
Rainer Herzog
Telefon (0 89) 1 79 08-5 02, Fax (0 89) 1 79 08-1 54, Rainer.Herzog@bsv.bayern.de
Claudia Albrecht
Telefon (0 89) 1 79 08-1 60, Fax (0 89) 1 79 08-1 90, presse@bsv.bayern.de 


Pressemitteilung Februar 2002

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