10. Oktober 2002

Pressemitteilung

Museumswoche in der Residenz München, 14. bis 18. Oktober 2002

Lebendige Geschichte – Restauratoren demonstrieren ihr Handwerk

Die Bayerische Schlösserverwaltung und das Museums-Pädagogische Zentrum München veranstalten vom 14. bis 18. Oktober 2002 eine Museumswoche in der Residenz München. Die Museumswoche bietet den Besuchern über 150 Einzelveranstaltungen zur kunsthistorischen Bedeutung der Residenz und zu den Restaurierungen, die im Vorfeld der großen Sonderausstellung "Pracht und Zeremoniell" in der Residenz durchgeführt worden sind. Die Restauratoren der Schlösserverwaltung stellen den Besuchern verschiedene kunsthandwerkliche Techniken vor, die bei der künstlerischen Ausstattung der Residenz von großer Bedeutung sind. Die Vergoldungstechnik und die Freskomalerei gehören ebenso dazu wie das Stuckieren von Räumen und der Möbelbau.

Die Museumswoche wendet sich besonders an Schulklassen aber auch an Einzelbesucher. Die in Zusammenarbeit mit dem Museums-Pädagogischen Zentrum München und der Museums-Pädagogischen Werkstatt Schloss Obernzenn konzipierten Veranstaltungen bieten einen lebendigen Einblick in die Geschichte der Residenz München und damit in die Geschichte Bayerns. Die Schüler sind eingeladen, in den verschiedenen Kursen selbst aktiv mitzuarbeiten. Sie können beispielsweise eine Order zu Papier bringen und diese mit Petschaft und Siegellack versiegeln. Oder sie decken mit einem Geschirr aus dem 18. Jahrhundert eine kurfürstliche Tafel. In der Ahnengalerie lernen die Schüler die Porträts der Wittelsbacher Herrscherfamilie kennen, um anschließend selbst Porträts zu zeichnen und Bilderrahmen herzustellen.

Öffnungszeiten:

Täglich 9-18 Uhr, donnerstags bis 20 Uhr

Eintrittspreise:

6,- Euro regulär / 5,- Euro ermäßigt.
Schulklassen mit Lehrkräften haben freien Eintritt. 
Die Führungen im Außenbereich sind kostenfrei.

Karten:

Kostenlose Teilnahmekarten gibt es jeweils am Tag der Führung in der Residenz München im Vestibül vor dem Kassenraum.
Die Einzelveranstaltungen sind auf 20 Personen begrenzt.

Treffpunkt für alle Veranstaltungen:

Vestibül vor der Museumskasse des Residenzmuseums


Pressemitteilung 10. Oktober 2002

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