16. Oktober 2002

Pressemitteilung

Schlosspark Nymphenburg; Sanierung des historischen Wegenetzes

Seit Anfang Oktober 2002 werden im Schlosspark Nymphenburg mehrere Abschnitte des historischen Wegenetzes vor allem im Nordteil des Nymphenburger Schlossparks saniert. 

Die Bayerische Schlösserverwaltung lässt die Baumaßnahme zügig durchführen, um die damit verbundenen Beeinträchtigungen für die Parkbesucher möglichst gering zu halten. Die Arbeiten werden Anfang November 2002 abgeschlossen sein. Für auftretende Belästigungen durch die zeitweilige Sperrung verschiedener Wegeabschnitte sowie den damit im Zusammenhang stehenden Einsatz von Baufahrzeugen wird um Verständnis gebeten.

Die im Laufe der Zeit verschlissene Oberschicht der alten Wege wird gegenwärtig in Abhängigkeit vom vorhandenen Untergrund etwa 10 cm tief ausgebaut und durch eine neue wassergebundene Deckschicht ersetzt. Verlauf und Breite der erneuerten Wege orientieren sich am ursprünglichen Zustand, der von Friedrich Ludwig von Sckell im ersten Drittel des 19. Jahrhunderts geplant und ausgeführt wurde. Durch die verstärkte öffentliche Nutzung des Parks kamen später mehrere Wege hinzu, bei denen die Wegebreite mit Rücksicht auf den angrenzenden Baumbestand nicht durchgehend einheitlich gestaltet werden kann.

Für diese Maßnahme wurden der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen im Nachtragshaushalt 2002 rund 60 000 Euro zusätzlich zur Verfügung gestellt. Dies hatte Finanzminister Prof. Dr. Kurt Faltlhauser bei einem Informationsgespräch mit Bürgern über die Pflege des Parks im März 2001 zugesagt.

Mit der Ausführung der Wegesanierung wurde die Landschaftsbau-Firma Gaissmaier aus Freising beauftragt.



Die Bayerische Schlösserverwaltung

Die Bayerische Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen betreut derzeit 43 Schlösser, Burgen und Residenzen, 24 historische Gartenanlagen und 21 Seen in sechs der sieben Regierungsbezirke Bayerns. Sie ist damit der größte staatliche Museumsträger in Deutschland. 
Die einzigartigen Ensembles europäischer Architektur gepaart mit reichhaltiger künstlerischer Ausstattung ziehen jährlich über 5 Millionen Besuchern aus aller Welt an.

Die drei Königsschlösser Ludwigs II., Neuschwanstein, Linderhof und Herrenchiemsee, die Kaiserburg in Nürnberg sowie die Residenzen in München und Würzburg sind weltweit bekannte Touristenattraktionen. Zusätzlich werden auch Kirchen wie z.B. St. Bartholomä und Baudenkmäler wie die Befreiungshalle in Kelheim, die Bavaria mit der Ruhmeshalle oder die Feldherrenhalle in München betreut.

Die Betreuung der Schlösser, Burgen und Gartenanlagen umfasst ihre Erhaltung, Erforschung und Ergänzung sowie die lebendige Vermittlung ihrer historischen Bedeutung.


Pressemitteilung 16. Oktober 2002

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