25. Juli 2003

Pressemitteilung

Bayreuth: Altes Schloss und Hofgarten Eremitage

Ausstellung "mirrors and memories– Ein Dialog mit der Markgräfin von Bayreuth"
Präsentation am 31. Juli 2003 um 17 Uhr

Seit dem 20. Juni diesen Jahres sind im Alten Schloss und im Hofgarten der Eremitage von Bayreuth Installationen des Künstlerehepaares Sandra Eades und Reinhard Klessinger zu sehen.
Mit dieser Präsentation zeitgenössischer Kunst wird eine Ausstellungsreihe fortgesetzt, welche im Jahr 2000 mit dem Bildhauer Willi Weiner ihren Anfang nahm.

Am Donnerstag, den 31. Juli 2003, findet um 17 Uhr die Präsentation der Ausstellung statt. Darüber hinaus werden die beiden Kataloge, die jeweils zum Werk der Künstler erscheinen, vorgestellt .

Sandra Eades und Reinhard Klessinger setzen sich in ihren Arbeiten auf ganz unterschiedliche Weise mit der Geschichte und der Kunst des Alten Schlosses und der Eremitage sowie seiner Bewohner auseinander. Vor allem Markgräfin Wilhelmine und ihre geistige Welt stehen im Mittelpunkt der Ausstellung.

Mit ihrer speziellen Technik "photo/painting", die Fotografie und Malerei vereint, reagiert Sandra Eades auf atmosphärische Eindrücke, die durch das Umfeld des Hofes der Markgräfing inspiriert wurden. Im Malzimmer der Markgräfin im Alten Schloss stellt sie eine Serie von Bildern vor, welche die musischen Ambitionen Wilhelmines thematisieren und "Reflexionen" über (Selbst-) Wahrnehmung darstellen.

Die Installationen Reinhard Klessingers findet man im Alten Schloss, im Park und im Vogelhaus bei der Unteren Grotte. Sie beschäftigen sich vorrangig mit dem geistigen Umfeld Wilhelmines von Bayreuth. Ein markantes Merkmal der Werke ist dabei die vielseitige Verwendung von Spiegeln aller Art. Dem Künstler geht es dabei vor allem um Fragen der Wahrnehmung, die für Wilhelmine genauso aktuell waren wie für den heutigen Menschen.

Die Ausstellung, die in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Schlösserverwaltung veranstaltet wird, ist noch bis zum 30. September 2003 zu besichtigen (im Alten Schloss nur im Rahmen einer Führung).

Markgräfin Wilhelmine gilt als eine der eindruckvollsten und bedeutendsten Frauenpersönlichkeiten des 18. Jahrhunderts. Ihren legendären Ruf erhielt sie allerdings nicht nur aufgrund ihrer geschwisterliche Beziehung zu Friedrich dem Großen oder ihrer Verheiratung nach Bayreuth. Vor allem ihre vielfältigen geistigen und künstlerischen Interessen machen diese herausragende Frau so interessant.


Altes Schloss und Eremitage Bayreuth

1715 von Markgraf Georg Wilhelm als schlichtes Sommerschlösschen errichtet, wurde das Alte Schloss schnell das bevorzugte Domizil von Wilhelmine von Preußen, nachdem sie 1732 in Bayreuth angekommen war. Als ihr Gatte, Markgraf Friedrich, ihr das Terrain drei Jahre später zum Geschenk machte, ließ Wilhelmine das Schlösschen umbauen und vergrößern. 1743 bis 1745 entstanden verschiedene Architekturen und Brunnenanlagen nach den Entwürfen Joseph Saint-Pierres, wie das Ruinentheater und die Untere Grotte mit der Eremitage des Markgrafen Friedrich. Vollendet wurde die Anlage schließlich durch den Bau des Neuen Schlosses mit der Oberen Grotte in den Jahren 1749 bis 1753.


 

Ausstellung

"mirrors and memories – Ein Dialog mit der Markgräfin von Bayreuth"
20. Juni bis 30. September 2003

Ort

Altes Schloss und Hofgarten Eremitage Bayreuth
Eremitage Haus Nr. 1, 95448 Bayreuth
Telefon (09 21) 7 59 69-37, Fax (09 21) 7 59 69-41

Öffnungszeiten /
Eintritt

Altes Schloss: täglich 9 bis 18 Uhr
2,50 Euro / 2,- Euro (ermäßigt)

Präsentation der Kataloge

31. Juli 2003, 17 Uhr

Kataloge

Die beiden Kataloge, in denen die Werke der Künstler vorgestellt werden, sind an der Kasse im Neuen Schloss erhältlich
Je 5,- Euro, 24 Seiten, zahlreiche Farbabbildungen

Informationen und kostenlose Pressefotos

Claudia Albrecht
Bayerische Schlösserverwaltung, Öffentlichkeitsarbeit
Telefon (0 89) 1 79 08-1 60, Fax (0 89) 1 79 08-1 90
presse@bsv.bayern.de

 


Pressemitteilung 25. Juli 2003

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