24. Februar 2003

Pressemitteilung

München, Nymphenburger Schlosspark

Instandsetzungsmaßnahmen am Geranienhaus

Die Bayerische Schlösserverwaltung setzt derzeit den östlichen Flügel des Geranienhauses im Nymphenburger Schlosspark baulich instand.

Ziel der Baumaßnahmen ist es, die Raumschale unter größtmöglichem Erhalt ihrer Originalsubstanz wieder herzurichten und begehbar zu machen. Dazu gehört vor allem die Ausbesserung von Putz -und Bodenbelägen, der Rückbau störender Installationen sowie der Einbau einer Beleuchtung und die Festigung und der Neuanstrich der Wandflächen.

Um das Gebäude vor einem weiterem Verfall zu bewahren, muss der Efeu an der Ostecke des Geranienhauses zurückgeschnitten werden. Seine Äste sind bereits zwischen Glasfassade und Mauerwerk ins Gebäude eingedrungen und haben dort zu erheblichen Schäden an der historischen Glasfassade geführt.

Nach Abschluss der Bauarbeiten wird das Geranienhaus wieder weitgehend für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Der östliche Teilbereich soll Künstlern für Wechselausstellungen zur Verfügung stehen. Im westlichen Bereich ist schon seit Sommer 2002 die Dauerausstellung "Friedrich Ludwig von Sckell und Nymphenburg – Zur Geschichte, Gestaltung und Pflege des Schlossparks" zu sehen.

Die Fertigstellung des Geranienhausostflügels ist bis Ende Juni 2003 geplant, die Sckell-Ausstellung im westlichen Flügel ist ab April wieder geöffnet.

König Max I. ließ ab 1807 drei Gewächshäuser nach Plänen von Friedrich Ludwig Sckell errichten. Sie orientieren sich an englischen Vorbildern und liegen nördlich des Großen Parterres im Nymphenburger Park in separaten Ziergärten. Die Pflanzenhäuser zählten in ihrer Zeit zu den modernsten in Deutschland und sind deshalb von hohem historischen Wert.

Das Gewächshaus mit Mittelpavillon, auch "Geranienhaus" genannt, wurde 1816 vollendet und befindet sich bis heute in seinem ursprünglichen gestalterischen und technisch-konstruktiven Zustand.

 

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Claudia Albrecht, Bayerische Schlösserverwaltung, Öffentlichkeitsarbeit
Telefon (0 89) 1 79 08-160, Fax (0 89) 1 79 08-190, presse@bsv.bayern.de


Pressemitteilung 24. Februar 2003

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