Pressemitteilung

Schlosshotel auf Herrenchiemsee steht nicht zum Verkauf

Bayerische Schlösserverwaltung sucht Investor, nicht Käufer

Nach einigen Falschmeldungen in der Presse möchte die Bayerische Schlösserverwaltung klarstellen, dass das Schlosshotel-Restaurant auf Herrenchiemsee nicht zum Verkauf steht. Gesucht wird vielmehr ein Investor, damit das ehemalige Seminargebäude des Klosters auf der Herreninsel im Chiemsee renoviert werden kann. Erforderlich sind Ausbauinvestitionen in Höhe von 1,5 bis 5 Millionen Euro.

Das unter Denkmalschutz stehende heutige Schlosshotel wurde 1737-1740 als Seminargebäude des ehemaligen Augustiner-Chorherrenstifts Herrenchiemsee errichtet. Von 1803 bis 1900 dienten die Räume als Getreidespeicher. Als immer mehr Besucher auf die Herreninsel kamen, wurde der Kornspeicher im Jahr 1901 in eine Gaststätte umgewandelt. Später erfolgte ein Ausbau des ursprünglich nur als Speicher dienenden zweiten Obergeschosses zu einem weiteren Wohngeschoss mit Gästezimmern.

Nähere Informationen über das Investitionsprojekt sind im Internet unter www.immobilien.bayern.de abzurufen. Der überwiegende Teil der übrigen ausgeschriebenen Immobilien ist vom Freistaat Bayern zum Verkauf angeboten. Für einige Immobilien sind aber lediglich längerfristige Nutzungsmodelle (Vermietungen, Verpachtungen, Erbbaurechte) vorgesehen. Dies gilt insbesondere für das Hotel Herrenchiemsee sowie die auf der Burg Burghausen belegenen Objekte.

 

Presse-Informationen:
Ines Treffler, Pressesprecherin der Bayerischen Schlösserverwaltung
Telefon (0 89) 1 79 08-160, Fax (0 89) 1 79 08-190, presse@bsv.bayern.de


Pressemitteilung 18. November 2004

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