12. Oktober 2004

Pressemitteilung

Residenzwoche München als Kulturhighlight im Herbst etabliert

Mehr als 120 Themenführungen ausgebucht – Konzerte und Lesungen ausverkauft

Volles Haus in der Münchner Residenz: Die zweite Residenzwoche der Bayerischen Schlösserverwaltung hat sich als Publikumsmagnet etabliert. Die mehr als 120 Themenführungen, Lesungen und Konzerte waren meist bis auf den allerletzten Platz ausgebucht.

Großer Erfolg bei allen Veranstaltungen der Residenzwoche München, die in diesem Jahr unter dem Motto "Bayern in Europa" stand:

•  Schauspieler Rolf Boysen für seine Lesungen des Nibelungenliedes gefeiert

•  Themenführungen "Unbekannte Wege in der Residenz München" besonders beliebt

•  Angebote für Kinder und Familien schon Tage im voraus ausgebucht

•  Begeisterung für Orchester-, Kammer- und Nachtkonzerte in historischen Räumen wie dem Antiquarium

Die vorläufige Bilanz der Veranstalter zur zweiten Residenzwoche München, die am Samstag, 2. Oktober, begonnen hat und noch bis Mittwoch, 13. Oktober, andauert, ist überaus positiv. Vor allem bei den Führungen durch Experten der Bayerischen Schlösserverwaltung konnte der Andrang nur durch zusätzliche Führungen bewältigt werden. Die beliebteste Führung war die Themenführung "Henriette Adelaide von Savoyen und die Päpstlichen Zimmer".

Gut angenommen wurden auch die fremdsprachigen Führungen. Anlässlich der Erweiterung der Europäischen Union hat die Schlösserverwaltung Führungen in insgesamt zehn Fremdsprachen angeboten, darunter erstmals auch in Ungarisch, Polnisch, Tschechisch und Russisch. Durch diese Rundgänge wurden besonders Münchner mit diesen Muttersprachen eingeladen, ihre "unbekannte" Residenz zu entdecken.

2300 Besucher strömten in die Allerheiligen-Hofkirche zu den Lesungen mit Schauspieler Rolf Boysen, die in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Staatsschauspiel realisiert wurden. Boysen trug in den rotangestrahlten Gemäuern die ersten fünf Teile des Nibelungenliedes vor.

Der musikalische Leiter der Residenzwoche, Christoph Hammer, und die Neue Hofkapelle München, zeigten mit ihren Konzerten im Kaisersaal, dass die Komponisten des Münchner Hofes und ihre Musik glanzvoll neben den Größen der barocken Musikgeschichte wie G.F. Händel und J.S. Bach bestehen können. Unter den insgesamt neun Konzerten riefen musikalische Entdeckungen wie Pietro Torris allegorische Kantate zum Frieden von Rastatt und Evaristo Felice Dall´Abacos Orchesterkonzerte sowie das Nachwuchsensemble Fidicinium Begeisterung beim Publikum hervor. Geheimtipp waren die Nachtkonzerte, die um 22.30 Uhr noch viele Besucher in das intime Ambiente der Hofkapelle lockten. Die "Hof-Music"-Führungen zur Musikgeschichte mit live gespielten Stücken auf historischen Instrumenten zeigten dem Publikum den Reichtum der Musik in der Residenz durch die Jahrhunderte.

Auch die neue Dauerausstellung "Zerstörung – Wiederaufbau" , die als Auftakt der Residenzwoche von Finanzminister Kurt Faltlhauser eröffnet wurde, stieß auf großes Interesse beim Publikum.

Die letzte Themenführung der Residenzwoche München wird am Mittwoch, 13. Oktober, um 16 Uhr Dr. Michael Teichmann von der Bayerischen Schlösserverwaltung zum Thema "Der Zyklus italienischer Landschaftsbilder von Carl Rottmann – Glanzvolle Renaissance nördlich der Alpen" halten.

Die vorläufige Besucherstatistik der Schlösserverwaltung zeigt, dass während der zwölf Tage rund 14.500 Besucher das Angebot der Residenzwoche München wahrnahmen. Davon besichtigten rund 10.000 Besucher den ehemaligen Herrschersitz. Von diesen Besuchern nahmen 3.500 an den 120 Themenführungen teil. Von den insgesamt 14.500 Besuchern kamen 2.300 zu den Boysen-Lesungen und 2.200 zu Konzerten.

 

Weitere Informationen und Pressefotos erhalten Sie bei:
Ines Treffler, Pressesprecherin der Bayerischen Schlösserverwaltung
Telefon (0 89) 1 79 08-160 , Fax (0 89) 1 79 08-190, presse@bsv.bayern.de


Pressemitteilung 12. Oktober 2004

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