6. Juni 2005

Pressemitteilung

"Historische Gärten in Bayern – Erbe und Verpflichtung". Meyer eröffnet eine besondere Gärten-Ausstellung auf der BUGA

"Die Bundesgartenschau verspricht den 'schönsten Sommer aller Zeiten'. Ab heute trägt dazu auch eine ganz besondere Gärten-Ausstellung von Schlösserverwaltung und Vermessungsverwaltung bei", freute sich Finanzstaatssekretär Franz Meyer bei der Eröffnung der Ausstellung "Historische Gärten in Bayern – Erbe und Verpflichtung" im Pavillon der Bayerischen Staatsregierung auf dem Gelände der Bundesgartenschau in München am Montag (6.6).

Der Freistaat Bayern besitzt 25 weltbekannte historische Gärten, die die gartenkulturelle Entwicklung vom ausgehenden 16. bis zum beginnenden 20. Jahrhundert anschaulich widerspiegeln. Eine informative Ausstellung demonstriert nun die Anstrengungen zum Erhalt dieses herausragenden gartenkulturellen Erbes.

In der Ausstellung werden anhand von sieben ausgewählten Gärten außergewöhnliche denkmalpflegerische Maßnahmen der zurückliegenden Jahre in ihrem geschichtlichen und gestalterischen Kontext vorstellt. Hierzu zählen unter anderem die Wiederherstellung der Kaskade im Hofgarten Schleißheim, die Einrichtung des Gartenkunst-Museums Schloss Fantaisie bei Bayreuth, die Wiederherstellung des Rosariums auf der Roseninsel im Starnberger See und die Sanierung und Restaurierung von Schloss und Garten Veitshöchheim.

Der Freilandbeitrag der Bayerischen Schlösserverwaltung in unmittelbarer Nachbarschaft des Ausstellungspavillons veranschaulicht außerdem die zeittypische Pflanzenverwendung in verschiedenen historischen Gärten Bayerns vom Ende des 16. und bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts, wie beispielsweise im Hortus Eystettensis auf der Willibaldsburg in Eichstätt, im Hofgarten Würzburg und im Park Schönbusch bei Aschaffenburg.

"Die Schau dokumentiert, dass dieses herausragende gartenkulturelle Erbe zu erhalten, zu erforschen und zu vermitteln für den bayerischen Staat schon immer eine besondere Verpflichtung war", betonte Meyer. Die Ausstellung ist bis zum Ende der BUGA am 9. Oktober 2005 zu sehen, nur wenige Schritte vom BUGA-Eingang West entfernt.

"Historische Gärten in Bayern – Erbe und Verpflichtung" ist ein Gemeinschaftsprojekt der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen und des Bayerischen Landesvermessungsamtes. Erstmals werden hier seltene Ausstellungsstücke und moderne Medien sowie historisches und aktuelles Bild- und Planmaterial beider Behörden zusammengeführt, harmonisch verknüpft und dadurch ihre Bedeutung für die Erhaltung und Erforschung der historischen Gärten Bayerns wirkungsvoll dokumentiert.

Während der BUGA München 2005 werden darüber hinaus zahlreiche Führungen in den historischen Gärten in und um München angeboten, um die historischen und gestalterischen, künstlerischen, technischen, ökologischen und denkmalpflegerischen Aspekte in den Gärten selbst vertiefen zu können. In dieses spezielle Führungsprogramm sind nicht nur die großen Anlagen der Bayerischen Schlösserverwaltung, wie der Englische Garten, Nymphenburg und Schleißheim einbezogen, sondern auch der Hofgarten und die Maximiliansanlagen in München, der Schlossgarten Dachau, der Feldafinger Park mit der Roseninsel und der Garten am Künstlerhaus Gasteiger am Ammersee.

 

Pressemitteilung 139/2005
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Pressemitteilung 6. Juni 2005

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