4. Mai 2005

Pressemitteilung

Mehr Schutz auf 1000 Höhenmetern – Schloss Linderhof setzt auf Defibrillator

Lebensrettendes Gerät für Schloss- und Parkbesucher – 30 Mitarbeiter geschult

Der Bayerischen Schlösserverwaltung liegen ihre Gäste am Herzen. Zum Beginn der neuen Saison wird den jährlich rund 500.000 Besuchern von Schloss und Park Linderhof mehr Schutz und Service geboten. Die Anlage um das Königsschloss Ludwigs II. auf rund 1000 Höhenmetern wurde mit einem halbautomatischen Defibrillator ausgestattet. Mit diesen so genannten AEDs (Automatische Externe Defibrillatoren) kann im Notfall eine Elektroschockbehandlung durchgeführt werden.

Vor Beginn der Hochsaison 2005 wurden 30 Mitarbeiter aus allen Bereichen der Verwaltung Linderhof im Rahmen eines Auffrischungskurses in Erster Hilfe an diesem Gerät geschult. Ehrenamtliche Ausbilder des Bayerischen Roten Kreuzes, Kreisverband Garmisch-Partenkirchen wiesen Schlossführer, Gärtner, Handwerker, Kassiererinnen und Büromitarbeiter in den Umgang mit dem Defibrillator ein. Für die Kosten des lebensrettenden Geräts kam der Freistaat Bayern auf – mit Hilfe der Björn Steiger Stiftung und der Kreissparkasse Garmisch-Partenkirchen.

"Eine ständige Weiterbildung in Erster Hilfe ist für solch abgelegenen Sehenswürdigkeiten wie Linderhof essentiell, da zwischen einem Notruf und der Ankunft des Rettungsdienstes oft 15 Minuten vergehen", betonte die Leiterin der Außenverwaltung, Sigrid Stache. Der nächste Arzt ist 13 Kilometer entfernt in Oberammergau.

Die Defibrillatoren werten das Elektrokardiogramm (EKG) eines Patienten selbstständig aus und unterstützen Ersthelfer durch ein automatisches Sprachsystem.

Auch in Schloss Neuschwanstein, das wie Linderhof auf rund 1000 Höhenmetern liegt, gibt es seit 2004 zwei Defibrillatoren – einen für den Außenbereich und einen für den Bereich der Führungen.

 

Presse-Informationen:
Ines Treffler, Pressesprecherin der Bayerischen Schlösserverwaltung
Telefon (0 89) 1 79 08-160, Fax (0 89) 1 79 08-190, presse@bsv.bayern.de


Pressemitteilung 4. Mai 2005

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