19. April 2005

Pressemitteilung

Schlosssanierung in Neuburg weitgehend abgeschlossen

Schlösserverwaltung brachte seit 1970 für die baulichen Maßnahmen über 26 Millionen Euro auf

Mit der Eröffnung der Staatsgalerie Flämische Barockmalerei am Mittwoch (20. April) sind auch die umfangreichen baulichen Maßnahmen am Schloss Neuburg an der Donau abgeschlossen. Zum Jubiläumsjahr, in dem 500 Jahre Gründung des Fürstentums Pfalz-Neuburg gefeiert wird, beendet die Bayerische Schlösserverwaltung den nunmehr dritten Bauabschnitt der Schlosssanierung.

Mehr als zehn Millionen Euro wurden allein in den vergangenen fünf Jahren für diesen dritten Bauabschnitt, den Ausbau der Dürnitzsäle sowie die Flämische Barockgalerie aufgebracht. Zusammen mit der Außeninstandsetzung waren es sogar etwa elf Millionen Euro. Für die Einrichtung der neuen Zweiggalerie der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen investierte die Schlösserverwaltung nicht nur in die bauliche Instandsetzung des Gebäudes, sondern auch in die Klima- und Lichttechnik, die Sicherheitsanlagen und die Infrastruktur.

Am Mittwoch eröffnet zudem der neu gestaltete Eingangsbereich mit einem neuen, größeren Museumsladen für Schloss Neuburg. Durch eine zweite Kasse und ein modernes, elektronisches Kassensystem wird so für die Besucher höherer Komfort und besserer Service erreicht. Ausgestattet ist der neue Museumsladen mit großzügiger Infotheke und Regalen für die zahlreichen Publikationen der Schlösserverwaltung und Souvenirartikel der KulturGut AG. Im lichten Gewölberaum können die Gäste auch bei einer Tasse Kaffee verweilen. Die Kosten für den neuen Eingangsbereich und die hierfür notwendige Verlagerung der Verwaltungsräume liegen bei rund 300.000 Euro.

Seit der Freistaat Bayern 1970 das Renaissanceschloss übernahm und die Bayerische Schlösserverwaltung für die Residenz verantwortlich ist, belaufen sich die Kosten für die bauliche Sanierung auf über 26 Millionen Euro – nicht mitgerechnet die ständigen Aufwendungen für den Bauunterhalt.

Besuchen Sie noch fünf Wochen Schloss Neuburg mit Barockgalerie zum günstigen Eintrittspreis

Bis zur Eröffnung der Bayerischen Landesausstellung im Juni lohnt sich ein Besuch von Schloss Neuburg ganz besonders. Für die Besichtigung des Residenzschlosses und der neuen Flämischen Barockgalerie kostet der Eintritt bis zum 2. Juni nur drei Euro und ermäßigt zwei Euro. Für diesen günstigen Eintrittspreis erwarten den Besucher neben der barocken Grottenanlage und der Sonderausstellung "Im Schatten der Pyramiden" der Ägyptischen Staatssammlung ab Donnerstag, 21. April, auch die neue Staatsgalerie Flämische Barockmalerei mit rund 120 Werken von bedeutenden Meistern wie Peter Paul Rubens, Anthonis van Dyck und Jan Brueghel dem Älteren. Erstmals können die Besucher jetzt auch wie zu Ottheinrichs Zeiten auf den Laubengängen entlang der Hoffassaden des Schlosses promenieren.

Mit Beginn der Landesausstellung "Von Kaisers Gnaden! 500 Jahre Pfalz-Neuburg" bis zu deren Ende am 16. Oktober kann die Schlossanlage nur im Rahmen der Landesausstellung besucht werden. Dann beträgt der Eintrittspreis 6,- Euro und ermäßigt 4,- Euro. Die Familienkarte kostet 12,- Euro, Schüler im Klassenverband bezahlen jeweils einen Euro. Nach Ende der Sonderausstellung müssen für den Eintritt 5,- Euro beziehungsweise 4,- Euro bezahlt werden.

 

Presse-Informationen:
Ines Treffler, Pressesprecherin der Bayerischen Schlösserverwaltung
Telefon (0 89) 1 79 08-160, Fax (0 89) 1 79 08-190, presse@bsv.bayern.de


Pressemitteilung 19. April 2005

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