3. Januar 2005

Pressemitteilung

Bustelli-Ausstellung um eine Woche verlängert

"Franz Anton Bustelli – Witz und Grazie" bis 16. Januar im Marstallmuseum zu sehen

Die Ausstellung "Franz Anton Bustelli – Witz und Grazie" wird wegen ihres großen Erfolgs um eine Woche verlängert. Sie ist bis zum 16. Januar 2005 zu sehen. Anlass für die Sonderausstellung der Sammlung Bäuml und ihres Kurators Dr. Alfred Ziffer mit freundlicher Unterstützung der Bayerischen Schlösserverwaltung ist das 250. Jubiläum des Dienstantritts von Bustelli als Modelleur in die Kurfürstliche Porzellanmanufaktur in Schloss Neudeck in der Au.

In der verlängerten Woche führt Kurator Dr. Alfred Ziffer am Dienstag, 11. Januar 2005 , und am Donnerstag, 13. Januar 2005 , durch seine Ausstellung. Treffpunkt ist jeweils um 14 Uhr die Kasse des Marstallmuseums.

Im Marstallmuseum des Nymphenburger Schlosses erwarten den Besucher neben der weltweit größten Sammlung von Nymphenburger Porzellan mehr als 200 Figuren des berühmtesten Münchner Modelleurs. Zu sehen sind eigene Stücke des Marstallmuseums sowie Leihgaben aus dem Residenzmuseum, dem Wittelsbacher Ausgleichsfonds, dem Frankfurter Museum für angewandte Kunst, der Sammlung Kocher im Historischen Museum Bern, dem Nationalmuseum Ljubljana sowie verschiedenen deutschen Privatsammlungen.

Bustelli, dessen Herkunft und Ausbildung noch immer unbekannt sind, schuf binnen weniger Jahre ein umfangreiches Werk aus Figuren, in dem durch Esprit und Humor das Wesen des heiteren bayerischen Rokoko zu einem vollkommenen Ausdruck gelangte. Seine Figuren besitzen eine einzigartige Ausstrahlung: Demut, Freude, Hingabe und Erstaunen ist den fein modellierten Gesichtern abzulesen. Sie tragen raffinierte Gewänder, deren Faltenwurf von höchster skulpturaler Qualität ist. Bustellis Tafeldekorationen für Kurfürst Max III. Joseph erzählen Geschichten von der Liebe, aus der Sagenwelt des Olymps, von fernen Ländern und dem Treiben auf dem Gemüsemarkt in München. Zu seinen bekanntesten Werken zählen die 16 Figuren der Commedia dell'Arte – ausdrucksstarke Charaktere Italiens berühmtester Stegreifkomödie.

Diese Sonderausstellung von Meisterwerken dieses Porzellankünstlers ist bis zum 16. Januar 2005 täglich von 10 Uhr bis 16 Uhr geöffnet.

Wegen des Abbaus der Bustelli-Ausstellung bleibt die Porzellansammlung Bäuml im ersten Obergeschoss des Marstallmuseums vom Montag, 17. Januar bis einschließlich Freitag, 21. Januar geschlossen. Ab Samstag, 22. Januar, ist wieder die Dauerausstellung zu sehen.

 

Presse-Informationen:
Ines Treffler, Pressesprecherin der Bayerischen Schlösserverwaltung
Telefon (0 89) 1 79 08-160, Fax (0 89) 1 79 08-190, presse@bsv.bayern.de


Pressemitteilung 3. Januar 2005

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