21. Juli 2006

Pressemitteilung

Neue Ausstellung "Julius Exter – Freilichtmalerei"

Noch nie gezeigte Exter-Bilder in Übersee-Feldwies am Chiemsee zu sehen

Die Bayerische Schlösserverwaltung zeigt zusammen mit dem Verein Exter-Kunsthaus weitgehend unbekannte Bilder des so genannten Farbenfürsten Julius Exter. Die Ausstellung "Julius Exter – Freilichtmalerei" kann noch bis 10. September im Künstlerhaus Exter in Übersee-Feldwies am Chiemsee besucht werden. Rund 30 der insgesamt fast 90 Bilder waren bisher noch nie im Künstlerhaus zu sehen. Zehn der unbekannten Bilder hingen als Leihgabe in Arbeitsräumen von staatlichen Behörden.

Laut Museumsdirektor Elmar D. Schmid stehen unter dem Thema "Freilichtmalerei" Exters Landschaftsbilder zwischen Chiemseeufer und Gebirge im Vordergrund sowie farbensprühende Motive aus dem Blumengarten am Künstlerhaus. Schmid betont: "Beim Blick aus den Ausstellungsräumen in den farbenprächtig blühenden Garten wird der Vergleich mit den Exter-Gemälden zu einem außergewöhnlichen Erlebnis."

Die Ausstellung ist bis 10. September von Dienstag bis Sonntag jeweils von 17 bis 19 Uhr geöffnet. Das Künstlerhaus Exter kann auch gegen Voranmeldung unter der Telefonnummer (0 86 42) 89 50-83 besucht werden. Montags ist das Künstlerhaus geschlossen. Am letzten Ausstellungstag (Sonntag, 10. September) ist die Ausstellung von 10 bis 19 Uhr offen.

Künstlerhaus Exter mit Garten
Blumenweg 5, 83236 Übersee-Feldwies
Tel (0 86 42) 89 50-83, Fax (0 86 42) 89 50-85

www.herrenchiemsee.de

 

Julius Exter (1863-1939) war Mitbegründer der "Münchner Secession", einer Vereinigung von avantgardistischen Malern. 1902 erwarb er das historische "Stricker-Anwesen", baute es zum Künstlersitz um und ließ sich 1917 endgültig dort nieder. Hier entstand sein unverwechselbarer, das weitere Schaffen bestimmender Stil: Die von vitaler Farbenpracht gekennzeichneten Bilder, darunter viele Landschaftsgemälde, entwickeln sich vom Symbolismus und Neoimpressionismus zum Expressionismus. Studierzimmer und Atelier des Malers dienen heute der ständigen Präsentation seiner Gemälde.

 

Presse-Informationen:
Ines Treffler, Pressesprecherin der Bayerischen Schlösserverwaltung
Telefon (0 89) 1 79 08-160, Fax (0 89) 1 79 08-190, presse@bsv.bayern.de


Pressemitteilung 21. Juli 2006

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