23. Juni 2006

Pressemitteilung

Neuburg an der Donau / Wiedereröffnung des Schloss- und Museumstrakts in Schloss Neuburg

Faltlhauser: Schloss Neuburg ist um einen weiteren Glanzpunkt reicher!

"Schloss Neuburg ist um einen weiteren Glanzpunkt reicher!" freute sich Finanzminister Kurt Faltlhauser bei der Wiedereröffnung des Schloss- und Museumstraktes "Das Fürstentum Pfalz-Neuburg" in Schloss Neuburg an der Donau durch die Bayerische Schlösserverwaltung am Freitag (23.6.). "Hier wird das spannende pfalz-neuburgische Geschichtspanorama lebendig! In den wiedereröffneten Ausstellungsräumen wird die vielfältige Geschichte des Fürstentums, angefangen von seiner Gründung im Jahr 1505 bis ins 19. Jahrhundert, anschaulich und spannend dargestellt", erklärte Faltlhauser.

Mit den vollständig neu gestalteten und modernisierten Schloss- und Museumsräumen erhalte das Neuburger Schloss eine neue Besucherattraktion. Seit dem Jahr 2001 konnten in kurzer Abfolge in Neuburg mehrere große Ereignisse gefeiert werden. Faltlhauser erinnerte an die Eröffnung des sanierten Nordflügels mit dem prächtigen Rittersaal oder die Eröffnung der Großen und Kleinen Dürnitz für besondere Veranstaltungen sowie die Eröffnung der Staatsgalerie Flämische Barockmalerei im prachtvoll renovierten Schloss. Weit über 20 Millionen Euro seien in die aufwändige und umfangreiche Sanierung des Schlosses geflossen. Faltlhauser: "Diese Investitionen zahlen sich aus!" So besuchten allein kurz nach der Eröffnung der neuen Flämischen Galerie im Mai letzten Jahres 10.000 Besucher das Schloss. Die Bayerische Landesausstellung "Von Kaisers Gnaden" im Neuburg zog im vergangenen Jahr rund 117.000 Besucher an.

Schloss Neuburg zählt mit inzwischen rund 45 Schauräumen zu den großen Objekten der Bayerischen Schlösserverwaltung. "Auch damit haben wir wieder einmal gezeigt: Bayern ist ein Flächenstaat und die Bayerische Schlösserverwaltung investiert in die Regionen", betonte Faltlhauser. Das reich ausgestattete Museum berge das Potential zu einem großen Anziehungspunkt für Besucher zu werden, zeigte sich Faltlhauser überzeugt. Rund 580 Exponate seien in dem Museumstrakt zu sehen. Kernbestände seien die umfangreichen Sammlungen an Kunstwerken aus der Geschichte Pfalz-Neuburgs im Besitz des Historischen Vereins Neuburg an der Donau. Im Zuge der Neukonzeption seien dabei etwa 150 neue Ausstellungsstücke für das Museum hinzugewonnen worden, die neue Glanzlichter setzten, Lücken füllten und auch authentischen Kunstbesitz nach Neuburg zurückführten. Rund 70 neue Exponate aus allen Kunstgattungen habe die Bayerische Schlösserverwaltung aus ihren eigenen Beständen beitragen können. Zuletzt sei erst vor wenigen Wochen der Rückkauf einer kleinen Bildtafel mit dem Porträt einer Habsburger Prinzessin, ein alter Gemäldebesitz aus Schloss Neuburg, gelungen.

Höhepunkte des neu gestalteten Museumstrakts seien die erweiterten und reich bestückten Ottheinrich-Säle, ein großer Pfälzer Familiensaal und eine üppig eingedeckte Speisetafel des Biedermeier. Die Balance zwischen Musealem und Wohnlichem soll auch die schönen Räume der einstigen Fürstenetage zur Geltung bringen. Faltlhauser dankte den Leihgebern wie dem Historischen Verein Neuburg, der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen und dem Bayerischen Nationalmuseum, der Stadt Neuburg und dem Wittelsbacher Ausgleichsfonds für ihr Engagement zur Ausgestaltung des neuen Neuburger Glanzpunkts.

 

Pressemitteilung 145/2006
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Pressemitteilung 23. Juni 2006

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