26. Mai 2006

Pressemitteilung

Berggaststätte am Schachen öffnet am 1. Juni

Schlüsselübergabe an den neuen Pächter / Bereits über 1.000 Reservierungen

In wenigen Tagen eröffnet die Berggaststätte auf der Schachenalpe. Die neuen Pächter, Familie Leitenbauer aus Farchant (Landkreis Garmisch-Partenkirchen), öffnen am Donnerstag (1. Juni) das Schachenhaus auf über 1.800 Metern. Nachdem in den vergangenen Tagen der Schnee weggeräumt wurde und die Bayerische Schlösserverwaltung den neuen Pächtern die Schlüssel des Schachenhauses übergeben hat, kann die Saison beginnen.

"Wir haben bereits vor Eröffnung schon über 1.000 Reservierungen, es sind aber immer noch genug Plätze frei", sagt Pächter Andreas Leitenbauer. Die Gaststätte auf der Schachenalpe in unmittelbarer Nähe des Königshauses von Ludwig II. verfügt über 70 Sitzplätze. Im Unterkunftshaus gibt es für rund 70 Wanderer Betten und Matratzenlager. Auf der Speisekarte stehen neben Brotzeiten, selbstgemachten Kuchen und deftigen bayerischen Spezialitäten wie Leberkäse auch ein täglich wechselndes Tagesgericht wie zum Beispiel Schweinekrustenbraten mit Knödel, Lammpfanne, Kesselgulasch, Tellerfleisch mit Kartoffelsalat oder Wildgulasch mit Spätzle.

Reservierung nimmt Familie Leitenbauer unter den gewohnten "Schachen-Telefonnummern" 0172-8768868 oder 08821-2996 entgegen. Weitere Informationen unter www.schachenhaus.de und www.linderhof.de.

Bis Anfang Oktober täglich Führungen im Königshaus von Ludwig II.

"Wir freuen uns sehr, dass Familie Leitenbauer noch vor Pfingsten die Saison eröffnet", sagt die Leiterin der Schloss- und Gartenverwaltung Linderhof, Sigrid Stache. Neben der Berggaststätte ist auch für das Königshaus die Winterpause vorbei. Nun können die Gäste wieder bis Anfang Oktober während der täglich stattfindenden Führungen den auf 1866 Meter im Werdenfelser Land gelegenen Zufluchtsort König Ludwigs II. besichtigen.

Neue Pächter für einen Traumjob in luftiger Höhe

Im Herbst 2005 verließen die langjährigen Pächter Ludwig und Waltraud Reiser das Schachenhaus. Sie bewirtschafteten 24 Sommer lang die Meilerhütte unter der Dreitorspitze und die letzten zwölf Sommer die Schachen-Berggaststätte. Rund 20 Bewerber aus Deutschland und Österreich wollten neben Familie Leitenbauer die Berggaststätte übernehmen.

"Das ist der absolute Traum für uns", betont die gelernte Hauswirtschafterin Marianne Leitenbauer. Sie habe schon immer davon geträumt, mit der ganzen Familie eine Bergwirtschaft zu betreiben. Von den fünf Leitenbauers will vor allem sie mit ihren beiden Söhnen Andreas (Metzger, 20 Jahre alt) und Johannes (Bäcker, 19 Jahre alt) die Sommermonate auf dem Schachen verbringen. Vater Andreas ist Bankkaufmann und Hobbylandwirt. Er wird wegen seiner Arbeitsstelle als Marktbereichsleiter im Ammertal bei der Kreissparkasse in Oberammergau hauptsächlich an den Wochenenden mit anpacken. Auch die zehnjährige Stefanie will viel Zeit auf dem Schachen verbringen.

Das Königshaus am Schachen

Das von 1869 bis 1872 nach Plänen von Georg Dollmann auf der Schachenalpe bei Garmisch-Partenkirchen erbaute Königshaus diente König Ludwig II. als Refugium bei seinen Aufenthalten im Gebirge. Das Schlösschen ist als Ständerbau im Schweizer Chaletstil aus Holz errichtet. Im Obergeschoss befindet sich ein orientalischer Prunkraum, der so genannte Türkische Saal, den der König mit farbigen Glasfenstern, Pfauenfedern, Springbrunnen und opulent bestickten Textilien schmücken ließ.

 

Presse-Informationen:
Ines Treffler, Pressesprecherin der Bayerischen Schlösserverwaltung
Telefon (0 89) 1 79 08-160, Fax (0 89) 1 79 08-190, presse@bsv.bayern.de


Pressemitteilung 26. Mai 2006

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