28. September 2007

Pressemitteilung

Neuer "Schlossherr" für Ansbach

Die Schloss- und Gartenverwaltung Ansbach bekommt einen neuen Leiter. Konstantin Buchner übernimmt ab Oktober 2007 das Amt in der Residenz Ansbach. Der Präsident der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen, Egfried Hanfstaengl, wünschte ihm am Freitag in München für sein neues Amt viel Erfolg. Die Schloss- und Gartenverwaltung ist zuständig für die Residenz Ansbach mit dem dazugehörigen Hofgarten, für die Residenz Ellingen mit Schlosspark und die Willibaldsburg in Eichstätt mit dem Bastionsgarten.

Konstantin Buchner, geboren 1962 in Traunstein, arbeitet seit 1990 bei der Bayerischen Schlösserverwaltung. Als Dipl. Ing. (FH) Landespflege war er rund 14 Jahre in der Schloss- und Gartenverwaltung Würzburg beschäftigt. "Ich freue mich sehr auf meine neue Aufgabe in Ansbach", sagte Buchner.

Bernd Ringholz: "Ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht."

Bernd Ringholz hat während seiner über 27-jährigen Dienstzeit den Hofgarten Ansbach maßgeblich geprägt. Seine Spuren sind für die Besucher in vielfältiger Weise sichtbar. So ließ er beispielsweise die beiden Lindensäle wiederherstellen und gab dem Park verschwundene Alleen zurück, um den ehemaligen Glanz und die Vielfalt eines höfischen Gartens erkennbar zu machen. Im Frühjahr und Sommer war seine Liebe zur barocken Blumenpracht besonders auffallend, denn dann erblühte der Flor nach historischen Vorgaben in den Beeten des Hofgartens. Vor der mächtigen Orangerie wurden auf seine Initiative hin zahlreiche Kübelpflanzen aufgestellt, die in einem filigranen und erst 2001 erbauten Citrushaus direkt am Schlossplatz überwintern.

"Ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht", betont Ringholz. Jahrelang suchte er in den benachbarten Ländern nach originären Pflanzen des 16. und 17. Jahrhunderts. Ein Teil davon ist im Ansbacher Leonhart-Fuchs-Garten mit den dort angepflanzten Heilkräutern aus dem "New Kreüterbuch" des ehemaligen Leibarztes des Ansbacher Markgrafen zu bestaunen. Im Ellinger Schlosspark wurde der nördliche Teil in den beschaulichen Garten integriert.

Bernd Ringholz plante und gestaltete die Neuanlage des Bastionsgartens auf der Willibaldsburg in Eichstätt. Dort wird nun die möglichst authentische Pflanzenwelt des weithin berühmten Kupferstichwerks "Hortus Eystettensis" von 1613 präsentiert.

 

Presse-Informationen:
Ines Holzmüller, Pressesprecherin der Bayerischen Schlösserverwaltung
Telefon (0 89) 1 79 08-160, Fax (0 89) 1 79 08-190, presse@bsv.bayern.de


Pressemitteilung 28. September 2007

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