14. Juni 2007

Pressemitteilung

Letzte "Pinselstriche" auf dem Parkplatz

Bauarbeiten beim Park Schönbusch abgeschlossen

Die Bayerische Schlösserverwaltung lässt am Donnerstag (14. Juni) die letzten "Pinselstriche" auf dem neuen Parkplatz in der Aschaffenburger Parkanlage anbringen: Markiert werden die neuen Busparkplätze sowie die neuen Parkplätze für Gehbehinderte. Damit sind die ersten beiden Bauabschnitte zur Umgestaltung des Parkplatzes und des Eingangsbereichs im Schönbusch abgeschlossen.

Als Ersatz für die zurückgebaute Parkplatzfläche an der Kleinen Schönbuschallee wurden 70 neue Pkw-Stellplätze im angrenzenden Waldbereich geschaffen. Außerdem entstanden seit 2005 eine neue Wendeschleife, vier neue Busparkplätze und vier neue Behindertenparkplätze. Die Parkplatzsituation und die Sicherheit der Fußgänger hat sich somit entscheidend verbessert und der Landschaftspark Schönbusch ist nun für Besucher noch attraktiver.

Wiese und freier Blick statt Asphalt und Autos

Im Zuge des ersten Bauabschnitts wurde die große Asphaltfläche an der Kleinen Schönbuschallee beseitigt. Der Pflanzstreifen, der die Autos verdeckte, wurde entfernt und die gesamte Fläche begrünt. Jetzt können die Parkbesucher von der Kleinen Schönbuschallee aus wieder den weiten, ungestörten Blick in den Park genießen. Nach der Einsaat der Fläche pflanzte die Schloss- und Gartenverwaltung Aschaffenburg Bäume und Sträucher am Rande der neuen Verkehrsflächen.

Etwas längerer Weg, dafür aber sicherer und hell

Der Weg in den Park oder in das Restaurant hat sich durch die Umgestaltung zwar etwas verlängert. "Doch die Neugestaltung macht den besonders konfliktträchtigen Bereich zwischen Kleiner Schönbuschallee und den parallel dazu verlaufenden Parkplätzen erheblich sicherer", so der zuständige Gartenreferent Jost Albert. Zudem hat die Schlösserverwaltung die neuen Waldparkplätze sowie den Weg bis zur Gaststätte und zum Biergarten mit Lampen ausgestattet, so dass die Besucher nun auch in den Abendstunden sicher zu ihren Fahrzeugen gelangen.

750.000 Euro für den Schönbusch in den vergangenen fünf Jahren

Der Park Schönbusch zählt zu den frühesten Landschaftsgärten im deutschsprachigen Raum. Er liegt der Bayerischen Schlösserverwaltung deshalb sehr am Herzen. Ziel ist, den Park und seine Bauten im Sinne des ursprünglichen Erscheinungsbildes vom Ende des 18. Jahrhunderts zu pflegen und behutsam zu sanieren, wurde er doch von dem berühmten Gartenkünstler Friedrich Ludwig von Sckell (1750-1823) vollendet, der wenige Jahre nach dem Schönbusch auch den Englischen Garten in München anlegte. Auch wegen dieser herausragenden Bedeutung des Schönbusch wurden in den vergangenen fünf Jahren rund 750.000 Euro in die Erhaltung und Sanierung des Parks investiert.

Auf einen Blick:

Die Parkplatzumgestaltung war notwendig, um

  • die für die Linden an der Kleinen Schönbuschallee schädliche Bodenverdichtung rückgängig zu machen.

  • den – vor allem für Kinder – konfliktträchtigen Parkplatzbereich entlang der Kleinen Schönbuschallee zu beseitigen.

  • den Verkehr durch Parkplatzsucher in der Hauptsaison zu verringern.

  • die Parkplätze im Waldbereich ganzjährig nutzen zu können, was bisher nicht möglich war.

  • die neuen Parkplätze und den Weg zur Schönbusch-Gaststätte und zum Biergarten zu beleuchten.

  • eine Wendeschleife, die auch für Reisebusse geeignet ist, zu bauen.

  • vier neue Busstellplätze und vier neue Behindertenparkplätze einzurichten, die Gestaltung des Eingangsbereichs zu verbessern und Stück für Stück wieder der ursprünglichen Situation anzunähern.

 

Presse-Informationen:
Ines Holzmüller, Pressesprecherin der Bayerischen Schlösserverwaltung
Telefon (0 89) 1 79 08-160, Fax (0 89) 1 79 08-190, presse@bsv.bayern.de


Pressemitteilung 14. Juni 2007

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