12. April 2007

Pressemitteilung

Baubeginn für Fußwegerneuerung zum Schloss Neuschwanstein

Aussichtspunkt "Jugend" wird wieder an historische Stelle verlegt

Zum Schloss Neuschwanstein führt bald ein baulich verbesserter Fußweg. Die Bayerische Schlösserverwaltung hat am Montag (16. April) am Ostlerweg mit der baulichen Verbesserung eines rund 300 Meter langen Teilstückes des Weges von der Bushaltestelle an der "Jugend" zum Schloss begonnen. "Damit wird an diesem Anziehungspunkt für Besucher aus aller Welt der Service für den Gast weiter verbessert ", betont der Präsident der Bayerischen Schlösserverwaltung, Egfried Hanfstaengl.

Aus der zur Zeit bis zu 24 Prozent abfallenden Wegstrecke wird eine neue Trasse mit deutlich geringerem Gefälle. Der derzeitige Aussichtspunkt "Jugend" wird dafür um wenige Meter verlegt und rückt somit wieder an die historisch korrekte Stelle, wo sie sich noch in der Mitte des 19. Jahrhunderts unter dem Namen "Marien-Ruh" oder später unter dem Namen "Jugend-Kanapee" befunden hatte.

Bauarbeiten voraussichtlich bis Pfingsten beendet

Während der Bauarbeiten muss auf dieser Trasse mit zeitweiligen Behinderungen für den Besucherverkehr gerechnet werden. Die Maßnahmen sind voraussichtlich bis Pfingsten weitgehend abgeschlossen. Die Kosten für die neue Querverbindung in Höhe von rund 140.000 Euro teilen sich die Bayerische Schlösserverwaltung und der Wittelsbacher Ausgleichsfonds, der den Busverkehr betreibt.

Von der Maßnahme unberührt ist die Anreise zum Schloss über die bereits im Vorjahr sanierte Neuschwansteinstraße, auf der das Schloss zu Fuß oder per Kutsche erreicht werden kann. Die Bayerische Schlösserverwaltung hat diese Zufahrtsstraße im Herbst 2006 zu Kosten von über 266.000 Euro saniert und eine neue Asphaltschicht aufgebracht. Ein dritter Zuweg führt als Wanderpfad in rund 30 Minuten aus dem Talort zum Schloss.

Stimmen Sie für Schloss Neuschwanstein!

"Nicht erst seit der Nominierung für die Wahl der Neuen Sieben Weltwunder arbeitet die Schlösserverwaltung an der Verbesserung des Services für die Gäste des Schlosses. Die Nominierung unter der gleichzeitig laufenden Diskussion um eine Aufnahme ins Weltkulturerbe bekräftigt uns aber darin, dass diese Verbesserungen unter Wahrung des Denkmal- und Landschaftsschutzes der richtige Weg sind", betont Egfried Hanfstaengl. Abgestimmt werden kann unter www.new7wonders.com ab. Das Ergebnis wird am 7.7.2007 bekannt gegeben.

 

Presse-Informationen:
Ines Holzmüller, Pressesprecherin der Bayerischen Schlösserverwaltung
Telefon (0 89) 1 79 08-160, Fax (0 89) 1 79 08-190, presse@bsv.bayern.de


Pressemitteilung 12. April 2007

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