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9. März 2007

Pressemitteilung

Kranke Ulme kann nicht gerettet werden

Die Bayerische Schlösserverwaltung muss im Burggarten auf der Nordseite der Nürnberger Kaiserburg eine rund 20 Meter hohe Ulme fällen. "Der imposante Baum zeigt die typischen Merkmale der Ulmen-Krankheit. Die Äste sterben ab und aus Gründen der Verkehrssicherheit kann der Baum leider nicht stehen bleiben", sagt der Leiter der Burgverwaltung Nürnberg, Wilhelm Mittermaier.

Das Ulmensterben wird durch Pilze und den Ulmensplintkäfer verursacht. Die weit verbreitete Krankheit befällt fast alle europäischen Ulmenarten. Da es keine Möglichkeit gibt, diese Krankheit zu bekämpfen, sind Ulmen mittlerweile vom Aussterben bedroht.

Die Fällarbeiten beginnen am Montag (12. März). Aufgrund der beengten Verhältnisse im Burggarten kann die Ulme nur durch professionelle Baumkletterer gefällt werden. Diese steigen mit Hilfe von Seilen in den Baum und schneiden mit Motorsägen Stück für Stück ab. Die Arbeit der auf Baumsanierung und Baumfällung spezialisierten Kletterer dauert voraussichtlich den ganzen Tag, bei schlechtem Wetter mehrere Tage.

Die Maßnahme ist mit der Unteren Naturschutzbehörde der Stadt Nürnberg abgestimmt.

 

Presse-Informationen:
Ines Holzmüller, Pressesprecherin der Bayerischen Schlösserverwaltung
Telefon (0 89) 1 79 08-160, Fax (0 89) 1 79 08-190, presse@bsv.bayern.de


Pressemitteilung 9. März 2007

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