24. September 2007

Pressemitteilung

Gartenlaubkäfer-Plage im Nymphenburger Schlosspark

Schädlinge fressen Graswurzeln ab und zerstören Rasenflächen

Die Bayerische Schlösserverwaltung kämpft derzeit im Nymphenburger Schlosspark gegen Larven des Gartenlaubkäfers. Die Engerlinge fressen vor allem im Großen Parterre vor dem Schloss die Wurzeln des Zierrasens ab. Dadurch stirbt die Grasnarbe ab und verfärbt sich braun. "So schlimm wie in diesem Jahr war es noch nie", sagte der Leiter der Schloss- und Gartenverwaltung Josef Schwab am Montag in München. Zwar kommen diese gefräßigen Schädlinge jedes Jahr vor, doch vermutlich aufgrund des milden Winters konnte sich der Gartenlaubkäfer so stark vermehren. Vom hohen Insektenaufkommen werden zudem Krähen und Gänse angelockt, die den Rasen zusätzlich schädigen.

Die Bayerische Schlösserverwaltung will nach Rücksprache mit dem Institut für Pflanzenschutz der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft nun gegen die Schädlinge vorgehen. Zunächst werden die Grasnarben auf den betroffenen Stellen entfernt, damit die Engerlinge durch das Sonnenlicht absterben bzw. von Vögeln aufgepickt werden können. Anschließend erfolgt eine Neuansaat von Gras.

Dies ist aus Sicht der Schlösserverwaltung die erfolgversprechendste Methode. Der Nachteil liegt allerdings darin, dass die betroffenen Zierrasenflächen noch für längere Zeit einem unansehnlichen Flickenteppich gleichen.

 

Presse-Informationen:
Ines Holzmüller, Pressesprecherin der Bayerischen Schlösserverwaltung
Telefon (0 89) 1 79 08-160, Fax (0 89) 1 79 08-190, presse@bsv.bayern.de


Pressemitteilung 24. September 2007

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