27. September 2007

Pressemitteilung

Winterpause – Das Königshaus am Schachen schließt

Letzte Chance auf einen Besuch in diesem Jahr noch bis zum 8. Oktober

Ein Woche lang kann das Königshaus am Schachen noch besucht werden. Danach müssen sich alle Ludwig II.-Fans und Bergfreunde bis Pfingsten 2008 gedulden, denn der auf 1866 Meter im Werdenfelser Land gelegene Zufluchtsort des Märchenkönigs sowie die Berggaststätte schließen am Montag, 8. Oktober. Bis dahin finden noch täglich Führungen um 11 Uhr, 13 Uhr, 14 Uhr und um 15 Uhr statt. Letzte Übernachtungen sind von Samstag auf Sonntag (6. auf 7. Oktober) möglich.

In dieser Saison nahmen bisher nahezu 13.000 Besucher an Führungen teil. Allein im Juni, Juli und August kamen rund 2900 Besucher mehr als in den Sommermonaten des Vorjahres. "Nur im September ging der Besucheransturm zurück: Das teilweise winterliche Wetter mit einer Schneefallgrenze um 1200 Meter hielt die Besucher ab", sagte die Leiterin der Schloss- und Gartenverwaltung Linderhof, Sigrid Stache, am Donnerstag in Linderhof. Am 6. September lagen beispielsweise 60 Zentimeter Neuschnee am Königshaus.

Während der Schließung macht die Bayerische Schlösserverwaltung das Königshaus winterfest: Vor Schnee, Wind und eisigen Temperaturen schützen fest verschlossene Fensterläden und Absperrgitter. Nach der Winterpause öffnen Königshaus und Berggaststätte wieder je nach Wetterlage und abhängig von den Bauarbeiten an der Abwasserversorgungsanlage frühestens ab Anfang Juni 2008.

Das Königshaus am Schachen

Das von 1869 bis 1872 nach Plänen von Georg Dollmann auf der Schachenalpe bei Garmisch-Partenkirchen erbaute Königshaus diente König Ludwig II. als Refugium bei seinen Aufenthalten im Gebirge. Das Schlösschen ist als Ständerbau im Schweizer Chaletstil aus Holz errichtet. Im Obergeschoss befindet sich ein orientalischer Prunkraum, der so genannte Türkische Saal, den der König mit farbigen Glasfenstern, Pfauenfedern, Springbrunnen und opulent bestickten Textilien schmücken ließ.

 

Presse-Informationen:
Ines Holzmüller, Pressesprecherin der Bayerischen Schlösserverwaltung
Telefon (0 89) 1 79 08-160, Fax (0 89) 1 79 08-190, presse@bsv.bayern.de


Pressemitteilung 27. September 2007

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