12. Dezember 2008

Pressemitteilung

Jahreskalender 2009 des Finanzministeriums
Pschierer: Vorbote für die Sonderaustellung der Schlösserverwaltung!

"Schon heute bekommen wir mit dem Jahreskalender 2009 des Finanzministeriums einen Vorgeschmack auf die große Sonderausstellung 'Ewig blühe Bayerns Land – Herzog Ludwig X. und die Renaissance'", erklärte Finanzstaatssekretär Franz Josef Pschierer am Donnerstag (11.12.) in der Landshuter Stadtresidenz. Pschierer ergänzte: "Mit der Ausstellung wird die Bayerische Schlösserverwaltung die Landshuter Stadtresidenz und ihre herausragende Rolle im kulturellen Leben der Renaissance glänzend präsentieren."

Der Jahreskalender 2009 des Bayerischen Finanzministeriums begleitet die Sonderausstellung und befasst sich mit der Landshuter Stadtresidenz und der Burg Trausnitz. Die Jahreskalender, die das Bayerische Staatsministerium der Finanzen seit zehn Jahren herausgibt, sind jedes Jahr einem anderen bedeutenden Ensemble im Schlösserland Bayern gewidmet. "Sie sind damit auch Werbeträger für die reichen Kulturschätze unseres Landes", so Pschierer. Reich bebildert, mit einem einführenden Text zur Geschichte, Erläuterungen zu den vielen Abbildungen sowie mit praktischen Grundrissen zur Orientierung ist der Kalender ein kleines Kompendium zur Landshuter Geschichte. Pschierer betonte: "Als Begleiter durch das Jahr gibt er Einblick in die reichen Kunstschätze der beiden Landshuter Fürstenbauten und lädt zu ihrem Besuch ein." Pschierer kündigte weiter an: "Die Sonderausstellung 'Ewig blühe Bayerns Land – Herzog Ludwig X. und die Renaissance' wird in der Stadtresidenz Landshut vom 28. Mai bis 27. September 2009 stattfinden." Die Schlösserverwaltung konnte die Stadt Landshut als Kooperationspartner gewinnen. Im Mittelpunkt der mit internationalen Leihgaben hochkarätig bestückten Ausstellung werden die Kunst am humanistisch geprägten Musenhof Herzog Ludwigs X. von Bayern (1495-1545) und sein spektakulärer Stadtpalast stehen. Ludwigs Wahlspruch "Ewig blühe Bayerns Land" wird das Motto der Ausstellung bilden. Staatssekretär Pschierer: "Mit seinen fürstlichen Bauten und seiner historischen Substanz bietet Landshut das Potential für ein Ausstellungsprojekt von internationalem Rang."

Die Ausstellung wird nicht nur einen kunsthistorischen Höhepunkt setzen, sondern auch ein spannendes Kapitel bayerischer Geschichte beleuchten. Der Wittelsbacher Herzog Ludwig X. wurde als politische Figur wie als mäzenatischer Renaissancefürst bisher noch kaum gewürdigt. Obwohl 1506 die alleinige Regierung im Herzogtum Bayern durch den jeweils ältesten Sohn festgelegt worden war, erstritt sich Ludwig als Zweitgeborener die Mitregierung. In der alten Herzogsstadt Landshut entfaltete er eine prächtige Hofhaltung. Er zog Humanisten, Wissenschaftler und Künstler an seinen Hof auf der Burg Trausnitz und ließ schließlich mit der Stadtresidenz im Herzen des mittelalterlichen Landshut einen Palast von erstaunlicher Modernität errichten. Als der erste italienische Renaissancepalazzo nördlich der Alpen ging dieser in die europäische Kunstgeschichte ein.

Mit über 200 Leihgaben aus europäischen und amerikanischen Sammlungen wird die Sonderausstellung einen Glanzpunkt im Jahr der nächsten Landshuter Hochzeit setzen und das kunsthistorische Kleinod der Stadtresidenz Landshut erstmals angemessen würdigen.

Pschierer wies schließlich darauf hin, dass im Dezember 2007, Herr Staatsminister a.D. Erwin Huber und der Oberbürgermeister der Stadt Landshut, Hans Rampf, den Vorvertrag über die integrative Museumsnutzung der Stadtresidenz durch die Bayerische Schlösserverwaltung und die Stadt Landshut unterzeichnet haben. Der Vertrag sehe vor, bisher noch nicht genutzte Trakte der Residenz, die Hofstallungen und den Isarpavillon, zu sanieren und einer musealen Nutzung durch die Museen der Stadt Landshut zuzuführen. Gemeinsames Ziel sei die umfassende Erschließung dieses Ensembles für die Besucher. "Die Ausstellung, die sich auf 25 Räume der Stadtresidenz erstrecken wird, wird hierzu einen Vorgeschmack geben", schloss Pschierer.

Der Jahreskalender 2009 ist in einer limitierten Auflage zum Preis von 10 Euro unter anderem in den unten angegebenen Verkaufsstellen erhältlich und kann außerdem über die Internetseite der Bayerischen Schlösserverwaltung unter der Adresse www.schloesser.bayern.de bestellt werden.

Verkaufsstellen für den Jahreskalender 2009:
Objekte der Schlösserverwaltung:

  • Stadtresidenz Landshut
  • Burg Trausnitz
  • Burg Burghausen
  • Residenz München
  • Residenz Würzburg

Museumsläden:

  • Schloss Neuschwanstein
  • Schloss Linderhof
  • Residenzladen (München)
  • Schloss Nymphenburg

Hinweis:
Unter www.schloesser.bayern.de stehen weitere Informationen zur Schlösserverwaltung und unter www.ausstellung-landshut.de zur Sonderausstellung zur Verfügung.

Hinweis für die Redaktionen:
Für Zwecke der Pressearbeit kann ein kostenloses Exemplar des Jahreskalenders 2009 beim Bayerischen Staatsministerium der Finanzen, Pressereferat, Odeonsplatz 4, 80539 München (Telefon 0 89/23 06-24 60, Fax 0 89/23 06-28 14) angefordert werden.

 

Pressemitteilung 334/2008
Bayerisches Staatsministerium der Finanzen
Postfach 22 00 03, 80535 München
Pressesprecherin: Judith Steiner
Telefon (0 89) 23 06 -24 60 und -23 67, Telefax (0 89) 2 80 93 27
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Pressemitteilung 12. Dezember 2008

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