24. Juni 2008

Pressemitteilung

Umweltfreundliche und nachhaltige Wärmeerzeugung aus heimischem Rohstoff für Linderhof

Bayerische Schlösserverwaltung baut zentrale Hackschnitzelheizung mit Fernwärmenetz für die Schlossanlage Linderhof

"Durch den Bau der zentralen Hackschnitzelheizung mit dem zugehörigen Fernwärmenetz leistet die Schlösserverwaltung einen wertvollen Beitrag zur Einsparung von CO²", sagte der zuständige Baureferent der Bayerischen Schlösserverwaltung, Martin Bosch, am Dienstag in München. Pro Jahr werden durch die Anlage künftig ca. 150.000 Liter Öl eingespart und der CO²-Ausstoß reduziert sich um 254.000 Kilogramm pro Jahr. Die Maßnahme ist auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten äußerst sinnvoll: Die Investitionskosten in Höhe von 920.000 Euro werden sich schon in wenigen Jahren amortisieren und die Ausgaben für die Wärmeerzeugung kommen vor allem der heimischen Holzwirtschaft zugute. Das Staatliche Bauamt Weilheim beginnt im Auftrag der Schlösserverwaltung am 24. Juni mit dem Erdaushub für das neue Gebäude. Die Fertigstellung ist für das Frühjahr 2009 geplant.

Die Hackschnitzel für die Wärmeerzeugung werden primär aus der Region kommen und zu etwa einem Drittel sogar von der Schloss- und Gartenverwaltung Linderhof selbst produziert. Riskante Öltransporte und Öltanks im Naturschutzgebiet Ammergebirge können damit vermieden werden. Die neue Hackschnitzelheizung wird künftig elf Ölheizungen und Öltankanlagen ersetzen. Zunächst werden die energieintensiven Betriebsgebäude wie die Gewächshäuser der Gärtnerei und das Schlosshotel ans Netz genommen. Das Schlossgebäude selbst wird zunächst weiterhin ohne Beheizung bleiben.

Informationen zur Schlossanlage Linderhof: www.linderhof.de

 

Presse-Informationen:
Kathrin Jung, Bayerischen Schlösserverwaltung
Telefon (0 89) 1 79 08-160, Fax (0 89) 1 79 08-190, presse@bsv.bayern.de


Pressemitteilung 24. Juni 2008

| nach oben |