2. April 2009

Pressemitteilung

Abschluss des Wiederaufbaus: Pompejanum am Freitag, 3. April geschlossen

Der Wiederaufbau des Pompejanums in Aschaffenburg ist endlich abgeschlossen: Mit der Eröffnung des "Zimmers der Hausfrau" setzt die Bayerische Schlösserverwaltung den Schlusspunkt unter die langjährigen Restaurierungsarbeiten im Pompejanum, das im Krieg schwer beschädigt worden war.

Am Freitag eröffnet Finanzminister Georg Fahrenschon das "Zimmer der Hausfrau" und die Ausstellung "Herakles – Herkules" der Staatlichen Antikensammlungen. Das Pompejanum bleibt deshalb am 3. April für den Publikumsverkehr geschlossen. Besucher können ab dem 4. April wieder alle Räume der einzigartigen Nachbildung eines römischen Wohnhauses in der antiken Stadt Pompeji bewundern.

Eine römische Villa am Main

Das Pompejanum am Hochufer des Mains in Aschaffenburg wurde im Auftrag von König Ludwig I. in den Jahren 1840 bis 1848 durch den Architekten Friedrich von Gärtner als weitgehend getreue Nachbildung eines römischen Wohnhauses in der antiken Stadt Pompeji errichtet. Mit diesem Anschauungsobjekt sollte den Kunstliebhabern das Studium der antiken Kultur ermöglicht werden.

Im Streben nach Originaltreue wollte der König auch jeden einzelnen Raum mit entsprechenden Möbeln ausstatten lassen. So wurden in der Küche neben originalen, antiken Weinamphoren auch exakte Nachbildungen antiker Küchengeräte und in anderen Räumen Nachgüsse antiker Bronzekandelaber aufgestellt. Die ursprünglich vorgesehene, weitergehende Ausstattung mit Kopien antiker Möbel konnte Ludwig I. jedoch nicht mehr durchführen. Nachdem das Pompejanum im Zweiten Weltkrieg beschädigt wurde, konnte es seit 1960 in mehreren Phasen durch die Bayerische Schlösserverwaltung wieder restauriert werden.

 

Presse-Informationen:
Dr. Jan Björn Potthast, Pressesprecher der Bayerischen Schlösserverwaltung
Telefon (0 89) 1 79 08-160, Fax (0 89) 1 79 08-190, presse@bsv.bayern.de


Pressemitteilung 2. April 2009

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