1. April 2009

Pressemitteilung

Neuigkeiten aus Schloss Ellingen:
Schönerer Eingang, blühende Blausternchen

Das Ellinger Schloss hat einen neu gestalteten Eingangsbereich. Nachdem die Bayerische Schlösserverwaltung bereits im Jahre 2006 den Innenhof neu pflastern ließ, waren jetzt der Parkplatz und der Eingang an der Reihe. Dabei wurde die gesamte Fläche neu mit Kalksteinpflaster belegt. Die Gehbereiche setzte man gestalterisch von den Stellplätzen der Fahrzeuge ab.

Neue Informationstafeln stehen jetzt am Schlosseingang und den Zugängen zum Schlosspark. "Besucher finden darauf einen Übersichtsplan, kurze Informationen zur Anlage und zu den Öffnungszeiten", so Konstantin Buchner, Leiter der Schloss- und Gartenverwaltung Ansbach, die auch Ellingen betreut. "So erhöhen wir die Kundenfreundlichkeit".

Pünktlich zur Eröffnung der Sommersaison blühen auch wieder die Blausternchen im Schlosspark: Ein leuchtendes blau-violettes Blütenmeer unter mächtigen Buchen begrüßt den Frühling. Die kleine Zwiebelblume mit botanischem Namen Scilla bifolia zählt zu den ersten Blühern im Jahr, die auch an schattigen Plätzen gedeihen. Der Ellinger Schlosspark ist bekannt für seine Blausternchenblüte.

"Ein Spaziergang im Schlosspark zur Frühlingszeit ist ein unvergessliches Erlebnis", so Buchner. "Man sollte keine Zeit verlieren, dieses kleine Gartenparadies zu besuchen: Spätestens nach drei Wochen ist von der Blütenpracht nichts mehr zu sehen".

Kostenlose Gartenführungen am Wochenende

Zur blauen Blütenpracht bietet die Schloss- und Gartenverwaltung ihren Besuchern in Ellingen kostenfreie Gartenführungen am Sonntag, 5. April 2009, um 13.00 Uhr und 15.00 Uhr an. Treffpunkt ist an der Kasse.

Eine weitere gute Nachricht: Zum Jahresbeginn wurden die Mietpreise für die Schlosskirche Ellingen deutlich gesenkt. Die Kirche wird gerne für Konzerte, Trauungen oder Taufen gebucht. Daneben kann auch der Schlossinnenhof mit einer Größe von rund 1400 Quadratmetern angemietet werden.

Die Residenz Ellingen

Ellingen war von 1216 bis 1789 Residenz des Landkomturs der Ballei Franken des Deutschen Ordens. Der heute existierende Hauptbau der Schlossanlage entstand in den Jahren 1717 bis 1721. Von der Innenausstattung sind Deckengemälde, Wandvertäfelungen, Fußböden, Türen und vor allem die Stuckaturen von Franz Josef Roth aus dieser Zeit erhalten. 1815 übergab König Max I. das Schloss seinem Feldmarschall Carl Philipp Fürst von Wrede, der einige Raumfluchten mit kostbaren Seiden- und Papiertapeten, Möbeln, Glas und Bronzen aus Paris neu ausstatten ließ. Diese Räume gehören mit den Stuckaturen und Möbeln Michel d´Ixnards zu den bedeutendsten Raumkunstwerken des Klassizismus in Bayern.

Buchungen für die Schlosskirche und den Innenhof nimmt die Schloss- und Gartenverwaltung Ansbach, Promenade 27, 91522 Ansbach gerne entgegen:
Telefon (09 81) 95 38 39-0, Fax (09 81) 95 38 90 40, sgvansbach@bsv.bayern.de.

 

Presse-Informationen:
Dr. Jan Björn Potthast, Pressesprecher der Bayerischen Schlösserverwaltung
Telefon (0 89) 1 79 08-160, Fax (0 89) 1 79 08-190, presse@bsv.bayern.de


Pressemitteilung 1. April 2009

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