25. August 2009

Pressemitteilung

25.000 Besucher in der Ausstellung "Ewig blühe Bayerns Land"

 

Rund einen Monat vor Ende konnte die Bayerische Schlösserverwaltung heute den 25.000sten Besucher der Sonderausstellung "Ewig blühe Bayerns Land" begrüßen. Die Kunsthistorikerin Katharina Heinemann von der Ausstellungsleitung empfing am heutigen Dienstag Gertrud Rampl aus Pullach und Ursel Vogt aus München in der Landshuter Stadtresidenz. Die Jubiläumsbesucherinnen, beide seit vielen Jahren engagierte Kunstfreunde, erhielten den reich bebilderten Ausstellungskatalog, einen Blumenstrauß sowie eine Jahreskarte der Schlösserverwaltung.

 

Fünf neue wertvolle Architekturgraphiken aus Düsseldorf eingetroffen

Auch wer die Sonderausstellung in der Stadtresidenz schon besucht hat, kann ab sofort neue Ausstellungsstücke entdecken. Aus der Graphischen Sammlung der Stiftung museum kunst palast, Düsseldorf, sind fünf hervorragende Zeichnungen von Ippolito Andreasi (1548-1608) zu sehen, die die Gewölbegliederung und die Ausmalung einzelner Säle des Palazzo Te in Mantua detailgenau wiedergeben.

Zwar entstanden die Blätter erst 1567, vermutlich für Herzog Albrecht V. von Bayern, doch lässt sich an diesen meisterhaften Architekturzeichnungen, welche die originalen Entwürfe des Architekten Giulio Romano für den Palazzo Te kopieren, sehr anschaulich dessen Vorbildfunktion für die Stadtresidenz Herzog Ludwigs X. in Landshut ablesen. So folgt die Gewölbefiguration des Heldenzimmers mit ihrer kassettierten Tonne der "Sala degli Stucchi". Die Decke der berühmten "Sala dei Cavalli" gab für Landshut die Anregung für das Gliederungssystem des Diana-Zimmers. Die Orientierung an Italien und der Transfer italienischer Bildideen und Architektur wird also nun in der Ausstellung an weiteren wertvollen Exponaten nachvollziehbar. 

Die große Sonderausstellung widmet sich der Epoche Herzog Ludwigs X. von Bayern. Seine Regierungszeit von 1514 bis 1545 war ein Höhepunkt der Kunstgeschichte Bayerns: Der kunstsinnige Herzog brachte die Kultur der italienischen Renaissance über die Alpen. Seine Residenzstadt Landshut formte er zu einem Zentrum humanistischer Gelehrsamkeit und höfischer Kunst. Viele einzigartige Kunstwerke aus ganz Europa, die für diese Ausstellung nach Landshut zurückkehren, und die herrlichen Renaissanceprunkräume machen die Schau zu einem ganz besonderen Ereignis.

Die Sonderausstellung "Ewig blühe Bayerns Land – Herzog Ludwig X. und die Renaissance" in der Stadtresidenz Landshut ist noch bis 27. September 2009 täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet.

Eintrittspreise:
6,- Euro (regulär) · 4,- Euro (ermäßigt; auch Gruppen ab 16 Personen)

Kombiticket (Stadtresidenz und Burg Trausnitz)
10,- Euro (regulär) · 7,- Euro (ermäßigt)

Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren erhalten freien Eintritt.

Weitere Informationen im Internet unter www.ausstellung-landshut.de

 

Presse-Informationen:
Ines Holzmüller und Dr. Jan Björn Potthast, Pressesprecher der Bayerischen Schlösserverwaltung
Telefon (0 89) 1 79 08-160 und -180, Fax (0 89) 1 79 08-190, presse@bsv.bayern.de


Pressemitteilung 25. August 2009

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