12. November 2009

Pressemitteilung

Schlösserverwaltung baut Gerüst in der Residenzstraße ab

Die Folie fällt und die Residenzfassade kommt endlich wieder zum Vorschein: Die Dach- und Fassadenrestaurierung am westlichen Königsbau  ist so weit abgeschlossen, dass die Bayerische Schlösserverwaltung das Gerüst an der Residenzstraße bis zur Ecke Max-Joseph-Platz ab Montag, 16. November,  abbauen kann. Die Fassade war seit November 2007 verhüllt. Hinter der Foto-Gewebeplane, die ein Abbild der Fassade zeigt, wurden unter Leitung des Staatlichen Bauamtes München 1 die Fenster, sämtliche Verblechungen und die Natursteinmauern restauriert.

Dabei wurden erhebliche Anstrengungen unternommen, drohende Steinschlaggefahr zu beheben und die abgewitterten Linien der Palastarchitektur Leo von Klenzes wieder zur  Geltung zu bringen. Der Außenbau wurde gereinigt, die Dacheindeckung des Flügels und die anschließende Dachbalustrade nach fünfzig Jahren erneuert.  Kleinere Einhausungen und ein Bauzaun sollen bis Jahresende verschwinden.

Das Bild des Königsbauhofs hat ebenfalls deutlich gewonnen: Nachdem Fenster und Putz restauriert sind und der Anstrich in einem dezenten Steinton erneuert wurde, konnte hier die Einrüstung bereits entfernt werden.

Das Gerüst an der Südfassade zum Max-Joseph-Platz muss noch stehen bleiben. Erst nach Ende der Arbeiten im westlichen Teil der Südfassade im kommenden Jahr kann es schrittweise abgebaut werden. Die Arbeiten am mittleren und östlichen Abschnitt der Südfassade schließen sich nahtlos an und werden voraussichtlich im Herbst 2010 weitergeführt. Gerüstfrei wird die Fassade des Königsbaus am Max-Joseph-Platz nach aktueller Planung aber erst 2013 sein.

 

Presse-Informationen:
Ines Holzmüller und Dr. Jan Björn Potthast, Pressesprecher der Bayerischen Schlösserverwaltung
Telefon (0 89) 1 79 08-160 und -180, Fax (0 89) 1 79 08-190, presse@bsv.bayern.de


Pressemitteilung 12. November 2009

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