30. März 2009

Pressemitteilung

Residenz Würzburg
Hofkirche im Weltkulturerbe der UNESCO in Würzburg wird saniert

"Die Bayerische Schlösserverwaltung wird in den nächsten Jahren die Hofkirche der Würzburger Residenz grundlegend restaurieren", teilte Finanzminister Georg Fahrenschon bei einem Informationsbesuch zum Beginn der Bauarbeiten am Montagabend (30.3.) in Würzburg mit.

Die Kosten der umfangreichen Restaurierungsarbeiten belaufen sich nach den Worten von Fahrenschon auf 3,5 Millionen Euro. Die Sanierungsmaßnahme umfasst unter anderem die Restaurierung der Wände und Deckenfresken einschließlich der Erneuerung der Dacheindeckung, die Sanierung der drei Gewölbedecken, die Reaktivierung des Glockenturmes und die Erweiterung der Orgel. Aus Sicherheitsgründen muss die Kirche während der rund dreieinhalb Jahre dauernden Bauarbeiten gesperrt werden. "Ab 2012 wird die Hofkirche der Residenz Würzburg Besuchern wieder die Türen öffnen", erklärte Fahrenschon.

Die Residenz war im Jahre 1981 unter den ersten drei deutschen Welterbestätten der UNESCO, wie Fahrenschon erinnerte. Im kommenden Jahr wird die Residenz eine 100-Euro-Goldmünze zieren. Die Sonderausgabe erfolgt im Rahmen der Goldmünzserie "UNESCO-Welterbestätten".

Die wundervoll gestaltete und ausgemalte Hofkirche der Residenz plante Balthasar Neumann. Lukas von Hildebrand dekorierte sie in den Jahren 1735 bis 1743 zu einer der vollkommensten Sakralbauten des 18. Jahrhunderts in Deutschland. Der Grundstein für die Residenz der Würzburger Fürstbischöfe wurde im Jahre 1720 im Auftrag von Fürstbischof Johann Philipp Franz von Schönborn gelegt. Die Residenz zählt zu den bedeutendsten architektonischen Schöpfungen des Barock und darf im gleichen Atemzug mit Versailles bei Paris oder Schönbrunn bei Wien genannt werden.

 

Pressemitteilung 94/2009
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Pressemitteilung 30. März 2009

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