16. März 2010

Pressemitteilung

Fahrenschon: Nominierung des Markgräflichen Opernhauses in Bayreuth als UNESCO-Welterbe im Jahr 2011

"Für das Jahr 2011 ist die Nominierung des Markgräflichen Opernhauses in Bayreuth als UNESCO-Welterbe gesichert!" begrüßte Finanzminister Georg Fahrenschon am Dienstag (16.3.) in München die Entscheidung der Kultusministerkonferenz vom 4. März 2010.

"Das Markgräfliche Opernhaus zu Bayreuth ist der bedeutendste Theaterbau des 18. Jahrhunderts, der sich in Deutschland, ja in Europa erhalten hat!" so der Finanzminister. Das Opernhaus ist mit seinem nahezu vollständig original erhaltenen hölzernen Logenhaus des Bologneser Giuseppe Galli Bibiena, des bedeutendsten Theaterarchitekten seiner Zeit, das weltweit beste Beispiel für den Typus des barocken Festraumes.

Das Staatsministerium der Finanzen hat mit der Einleitung der Planung in 2008 bereits die Weichen dafür gestellt, dass dieses herausragende Kulturgut grundlegend saniert wird. "Zu Beginn des Jahres 2010 habe ich außerdem entschieden, dass das von der Schlösserverwaltung im Hinblick auf den laufenden UNESCO-Welterbeantrag bevorzugte Nutzungsmodell einer Sommerbespielung mit Konzerten und Gastspielen mit Schätzkosten von 17.150.000 Euro im Rahmen der Planung weiter verfolgt werden soll.", so Fahrenschon. Aus den möglichen Nutzungsmodellen sei diese Variante gewählt worden, weil nur diese die maximale Bespielung des Theaters ermöglicht und trotzdem den hohen konservatorischen Ansprüchen gerecht wird. "Das Markgräfliche Opernhaus ist zu Recht als UNESCO-Welterbe nominiert!", so Fahrenschon abschließend.

 

Pressemitteilung 90/2010
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Pressemitteilung 16. März 2010

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