1. Oktober 2010

Pressemitteilung

Ende der Saison – Das Königshaus am Schachen wird eingewintert

Die kurze Saison im höchstgelegenen königlichen Haus Europas geht zu Ende: Am 3. Oktober bietet sich in diesem Jahr die letzte Möglichkeit zu einem Besuch am Schachen. Der erste Schnee auf den Gipfel im Wettersteingebirge kündigt bereits deutlich an, dass der Winter naht.

Das auf 1866 Meter Höhe im Werdenfelser Land gelegene Refugium des Märchenkönigs sowie die Berggaststätte schließen ab Montag, 4. Oktober. Letzte Übernachtungen in der Berggaststätte sind von Samstag auf Sonntag (2. auf 3. Oktober) möglich. Danach müssen sich alle Ludwig II.-Fans und Bergfreunde wieder bis zum nächsten Sommer gedulden. Bis dahin finden aber noch täglich Führungen um 11, 13, 14 und 15 Uhr statt.

Nach der Schließung macht die Schloss- und Gartenverwaltung Linderhof das Königshaus winterfest: "Fest verschlossene Fensterläden und Absperrgitter schützen das kostbare Königshaus vor den erheblichen Schneemengen, dem Wind und den eisigen Temperaturen im Hochgebirge", so Verwaltungsleiterin Sigrid Stache. Königshaus und Berggaststätte öffnen nach der Winterpause je nach Wetter- und Schneelage voraussichtlich wieder Anfang Juni 2011.

 

Das Königshaus am Schachen

Das von 1869 bis 1872 nach Plänen von Georg Dollmann auf der Schachenalpe bei Garmisch-Partenkirchen erbaute Königshaus diente König Ludwig II. als Refugium bei seinen Aufenthalten im Gebirge. Das Schlösschen ist als Ständerbau im Schweizer Chaletstil aus Holz errichtet. Herzstück ist ein orientalischer Prunkraum, der so genannte Türkische Saal, den der König mit farbigen Glasfenstern, Pfauenfedern, Springbrunnen und opulent bestickten Textilien schmücken ließ.

 

Informationen
Schloss- und Gartenverwaltung Linderhof
Linderhof 12, 82488 Ettal
Telefon (0 88 22) 92 03-0, Fax (0 88 22) 92 03-11
sgvlinderhof@bsv.bayern.de, www.linderhof.de

 

Presse-Informationen
Dr. Jan Björn Potthast, Pressesprecher der Bayerischen Schlösserverwaltung
Telefon (0 89) 1 79 08-180, Fax (0 89) 1 79 08-190, presse@bsv.bayern.de


Pressemitteilung 1. Oktober 2010

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