31. Mai 2011

Pressemitteilung

Gemeinsame Pressemitteilung der Behindertenbeauftragten der Bayerischen Staatsregierung und der Bayerischen Schlösserverwaltung

Erholungsgelände Taxisgarten: Beauftragte Irmgard Badura befürwortet das Bewerbungskonzept der großen Münchner Behindertenverbände

"Das gemeinsame Bewerbungskonzept der großen Münchner Behindertenverbände, die sich im Verein Taxispark in Gründung zusammengeschlossen haben, wird von mir ausdrücklich befürwortet" betont Irmgard Badura, Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung. "Aufgrund des umfassenden inklusiven Ansatzes sowie des breiten Verbundes erfahrener Träger der Behindertenhilfe erscheint es aus meiner Sicht als realisierbar." Die meisten Vereine, die dieses Konzept tragen, sind zum Teil seit Jahrzehnten sowohl aktiv in der Selbsthilfe behinderter Menschen als auch professionelle Leistungserbringer im Segment der Behindertenhilfe. Besonders erfreulich ist, dass insbesondere die Träger der offenen Behindertenarbeit in München (Verein ANSWERK, OBA Diakonie, CBF München, Gemeinsam Leben Lernen) mit dabei sind. Damit sind Organisationen beteiligt, die eine langjährige Erfahrung bei der Planung und Durchführung von Freizeitmaßnahmen für Menschen mit Behinderung haben.

"Überzeugend an diesem Konzept ist, dass neben dem Aufbau eines entsprechenden Freizeitangebotes für Menschen mit und ohne Behinderung auch der Bereich der Beschäftigung von Menschen mit Behinderung im Rahmen von Integrationsprojekten eine wichtige Rolle spielt. Angesichts der Tatsache, dass im Gegensatz zum allgemeinen Trend die Arbeitslosigkeit von Menschen mit Behinderung auch im Freistaat ansteigt, würde ein schrittweiser Aufbau eines solchen Projekts ein deutliches Signal für die umfassenden Bemühungen zur Inklusion in München hinaus für ganz Bayern senden," stellt Frau Badura heraus.

Entsprechend dem klaren Votum wird die Schlösserverwaltung daher dem Bewerbungskonzept der großen Münchner Behindertenverbände die Zusage für weitere exklusive Verhandlungen geben.

"Eine übergangsweise Nutzung des Geländes durch den früheren Pächter halte ich nicht für richtig. Dem Finanzministerium möchte ich für das bisherige Engagement in der Sache danken. Weiterhin wünsche ich mir einen partnerschaftlichen Einsatz des Freistaates und ebenso der Landeshauptstadt München, damit das Projekt gelingen kann", so abschließend die Beauftragte der Staatsregierung.

 

Als Ansprechpartner stehen für weitere Fragen zur Verfügung:

Stefan Sandor, Büro der Beauftragten der Bayerischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung, Telefon 089 1261-2144
Ines Holzmüller und Dr. Jan Björn Potthast, Pressesprecher der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen, Telefon 089 17908-160 bzw. -180
Bert Mehler, Vorstandsvorsitzender des Vereins ANSWERK, Telefon 08106 4838


Pressemitteilung 31. Mai 2011

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