25. Januar 2011

Pressemitteilung

Fahrenschon: Königsschlösser sind Teil der Identität des Freistaats Bayern!

"Die Aufnahme der Schlösser von König Ludwig II. in die UNESCO-Weltkulturerbeliste würde den Tourismus in Bayern im Ganzen fördern. Weltweit werden die Reiserouten nach den Welterbestätten ausgerichtet. Deshalb muss es unser gemeinsames Ziel sein, unsere Position weltweit unter Beweis zu stellen und zu fördern. Wir stehen auch im Tourismus im weltweiten Wettbewerb", appellierte Finanzminister Georg Fahrenschon in einer Gesprächsrunde mit den örtlichen Mandatsträgern anlässlich des weiteren Vorgehens zur Aufnahme der Königsschlösser Ludwig II. in die UNESCO-Weltkulturerbeliste am Dienstag (25.1.) in München.

Die von der Bayerischen Schlösserverwaltung betreuten Königsschlösser würden als Teil der Identität des Freistaats angesehen. Der Status eines Weltkulturerbes sei allerdings "kein Bezugsschein für mehr Ansehen und Touristen", hob Fahrenschon hervor. Dies sei vielmehr zunächst eine Selbstverpflichtung, dieses Erbe möglichst unverändert an künftige Generationen weiterzugeben. Von Vorteil bezeichnete es Fahrenschon, dass die Epoche des Historismus eine herausragende Rolle bei der sogenannten "Gap-List" der UNESCO spiele. Dies sei eine Liste all der Phänomene, die im Weltkulturerbe noch nicht vertreten seien. Fahrenschon: "Ich bin überzeugt, dass unsere Fachleute einen überzeugenden Antrag stellen werden." Von der Statusaufbesserung der Schlösser Herrenchiemsee, Linderhof und Neuschwanstein würden alle profitieren, die Ortschaften, die Regionen und nicht zuletzt der gesamte Freistaat Bayern.

Fahrenschon appellierte daher an alle Verantwortlichen, das Vorhaben tatkräftig zu unterstützen und zum Erfolg zu verhelfen.

 

Pressemitteilung 19/2011
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Pressemitteilung 25. Januar 2011

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