10. Mai 2011

Pressemitteilung

300 Jahre Markgraf Friedrich: Ein Offizier, Fürst und Landesvater im Porträt

Bayreuth feiert heute den 300. Geburtstag von Markgraf Friedrich. Am 10. Mai 1711 wurde der bedeutende Fürst, der heute immer ein wenig im Schatten seiner ersten Gemahlin Wilhelmine steht, in Weferlingen geboren. Die Stadt verdankt ihm bedeutende Bauwerke wie das Markgräfliche Opernhaus.

Zur Erinnerung an den einst sehr populären Herrscher eröffnet heute Abend im Neuen Schloss Bayreuth die Ausstellung "Offizier, Fürst und Landesvater – Die Gesichter des Markgrafen Friedrich". Sie zeigt Bildnisse des Markgrafen, Wilhelmines und seiner zweiten Gattin, Prinzessin Sophie Caroline von Braunschweig-Wolfenbüttel.

Ölgemälde und Skulpturen von Antoine Pesne, von Bayreuther Hofmalern und internationalen Künstlern zeigen den Markgrafen in den unterschiedlichen Zeitabschnitten seiner etwa zwanzigjährigen Herrschaft. Dabei wird auch ein bemerkenswerter Wandel des herrscherlichen Selbstverständnisses Friedrichs sichtbar. In der ersten Phase seiner Regierung spiegelt sich vor allem der Einfluss Preußens in den Staatsporträts. Später, als sich der Markgraf um Neutralität in den Auseinandersetzungen zwischen Preußen und Österreich bemühte und zwischen den Großmächten vermitteln wollte, geht die preußische Prägung der Porträts spürbar zurück. Friedrichs Altersbilder schließlich zeigen ihn ganz als gütigen aufgeklärten Landesvater ohne große Geste.

Die Ausstellung der Schloss- und Gartenverwaltung Bayreuth-Eremitage eröffnet heute mit einem Festakt und wird bis Ende September zu besichtigen sein.

Offizier, Fürst und Landesvater. Die Gesichter des Markgrafen Friedrich
Ausstellung zum 300. Geburtstag
Neues Schloss Bayreuth, Ludwigstraße 21
täglich 9-18 Uhr
10.5.11-30.9.2011

Informationen zu den Bayreuther Sehenswürdigkeiten finden Sie unter
www.bayreuth-wilhelmine.de

 

Presse-Informationen:
Ines Holzmüller und Dr. Jan Björn Potthast, Pressesprecher der Bayerischen Schlösserverwaltung
Telefon (0 89) 1 79 08-160 und -180, Fax (0 89) 1 79 08-190, presse@bsv.bayern.de


Pressemitteilung 10. Mai 2011

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