30. März 2012

Pressemitteilung

Söder: Bayerische Schlösserverwaltung setzt ein Zeichen für Energiesparen und Klimaschutz

Bayerns Schlösser beteiligen sich an der Aktion EARTH HOUR

Am 31. März um 20.30 Uhr werden zum sechsten Mal tausende Städte rund um die Welt für eine Stunde die Beleuchtung bekannter Gebäude und Sehenswürdigkeiten ausschalten. "Gemeinsam demonstrieren Millionen Menschen per Lichtschalter, dass ihnen der Schutz unseres Planeten am Herzen liegt", kündigte Dr. Markus Söder, Finanzminister, heute in München an. Auch die Bayerische Schlösserverwaltung setze ein Zeichen für Energiesparen und Klimaschutz: Schloss Neuschwanstein, die Kaiserburg in Nürnberg, die Festung Marienberg in Würzburg sowie die Feldherrenhalle, die Ruhmeshalle und die Bavaria in München werden für eine Stunde im Dunkeln versinken.

Im vergangenen Jahr stellten 5251 Städte in 135 Ländern und Millionen von Menschen einen Rekord auf: Noch nie hatten so viele Menschen, Städte und Länder an der Aktion teilgenommen. Auch Deutschland verzeichnete mit 66 Städten einen Teilnahmerekord. "Das gemeinsame Erlebnis motiviert weltweit Millionen dazu, umweltfreundlicher zu leben und zu handeln – weit über die 60 Minuten von Earth Hour hinaus", so Söder.

Klimaschutz sei eine globale Herausforderung, der sich auch die Bayerische Schlösserverwaltung stelle, betonte Söder. Schloss Linderhof und die Insel Herrenchiemsee gehen mit gutem Beispiel voran: Im Schloss Linderhof ersetzt eine Hackschnitzelheizung elf Ölheizungen und Öltankanlagen und erspare so rund 150.000 Liter Heizöl. Damit werden jährlich 254 Tonnen des klimaschädlichen Treibhausgases CO² vermieden.

Auf Herrenchiemsee betreibt die Schlösserverwaltung bereits seit 1998 eine Hackschnitzelheizung, die mit Schnittholz von der Herreninsel betrieben wird. Die Schlösserverwaltung nutzt zudem die Wärme des Seewassers als regenerative Energiequelle. 16 Erdwärmesonden, die ca. 250 Meter in die Erde reichen, versorgen die Rohbauräume mit Energie.

 

Pressemitteilung 62/2012
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Pressemitteilung 30. März 2012

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