11. Juli 2012

Pressemitteilung

"José" auf dem Höhepunkt: Ansbacher Agave ist erblüht

Die fünzigjährige Agave americana im Hofgarten Ansbach blüht! Seit sich im April erstmals der Blütenstengel zeigte und seitdem kontinuierlich weiter wuchs, freuen sich Pflanzenfreunde auf diesen großen und seltenen Anblick. 6,36 Meter hoch ist "José Carl Wilhelm Friedrich" mittlerweile. Die Ansbacher Hofgärtnern tauften die Agave so zu Ehren des "Wilden Markgrafen" Carl Wilhelm Friedrich, dessen 300. Geburtstag in diesem Jahr begangen wird.

"Kommende Woche wird die Agave in voller Blüte stehen", so Konstantin Buchner, der Leiter der Schloss- und Gartenverwaltung Ansbach. "Diesen einmaligen Anblick kann man dann etwa vier Wochen genießen". Nach der Blüte stirbt die Pflanze leider ab.

Blühende Agaven sind in unseren Breiten eine echte Rarität, daher ist das Interesse an der Gartensensation in Ansbach weiterhin riesig. Das Kunststück, eine Agave americana oder "Hundertjährige Aloe" zum Blühen zu bringen, gelang in Deutschland erstmals im Jahr 1626 – und zwar ebenfalls im Hofgarten Ansbach.

Im 17. und 18. Jahrhundert wurden Agaven als exotische Kostbarkeit vor allem in höfischen Gärten kultiviert. Eine der seltenen blühenden Agaven erfreute sich stets großen öffentlichen Interesses. Agavengewächse (Agavoideae) sind Pflanzen der neuen Welt und eine Unterfamilie in der Familie der Spargelgewächse (Asparagaceae). Zentrales Verbreitungsgebiet ist das heutige Mittelamerika. In Kübelkultur kann eine Agave americana bis zur Blüte über 100 Jahre alt werden.

Wer "José" in voller Blüte sehen will: Ab nach Ansbach!

Wir möchten hier noch auf eine kostenlose Sonderführung in der Residenz Ansbach hinweisen (Anmeldung unter 0981/ 9538390; Teilnehmer benötigen eine Eintrittskarte für die Residenz):

Möbel für den Markgrafen Carl Wilhelm Friedrich von Brandenburg-Ansbach
Dr. Christoph Graf von Pfeil
Sonntag 15.7., 23.9., alle 14 Uhr

Der Veranstaltungskalender zum Jubiläumsjahr "300. Geburtstag Markgraf Carl Wilhelm Friedrich von Brandenburg-Ansbach" kann unter www.ansbach.de heruntergeladen werden.

 

Presse-Informationen:
Dr. Jan Björn Potthast, Pressesprecher der Bayerischen Schlösserverwaltung
Telefon (0 89) 1 79 08-180, Fax (0 89) 1 79 08-190, presse@bsv.bayern.de


Pressemitteilung 11. Juli 2012

| nach oben |