18. April 2012

Pressemitteilung

Sanierungsarbeiten in Schloss Nymphenburg: Einschränkungen im Besucherverkehr

Am Mittelbau von Schloss Nymphenburg finden derzeit wieder Restaurierungsarbeiten statt. Die Fassaden- und Fenstersanierung, die auch eine energetische Sanierung einschließt,  begann bereits vor zwei Jahren an der Südfassade. Jetzt sind die Nordfassade des Mittelbaus und die Westfassade der Nördlichen Galerie an der Reihe.

Aufgrund der Arbeiten sind derzeit drei Räume im Nordflügel des Mittelbaus nicht zu besichtigen (Nördliches Vorzimmer, Schlafzimmer, Kabinett). Die Schließung dieser Räume (Nr. 3-5) wird voraussichtlich bis Ende Juli dauern.

Im Anschluss daran müssen die Räume Nr. 6-8 (Große Schönheitengalerie Max Emanuels, Wappenzimmer, Karl-Theodor-Zimmer) ebenfalls für den Besucherverkehr geschlossen werden. Die Arbeiten dort werden bis ca. Mitte Oktober andauern.

Der Abbau des Gerüstes an der Fassade wird Ende Oktober abgeschlossen sein. Die Bayerische Schlösserverwaltung bittet für die Einschränkungen im Besucherverkehr um Verständnis.

Schloss Nymphenburg: Sommerresidenz der Kurfürsten und Könige

Die weitläufige barocke Schlossanlage mit ihrem herrlichen Park diente einst Bayerns Herrschern als Sommerresidenz. Der bayerische Kurfürst Ferdinand Maria und seine Gemahlin Henriette Adelaide von Savoyen ließen aus Anlass der Geburt des Thronfolgers Max Emanuel (1662) den Grundstein für das als Jagd- und Sommersitz gedachte Schloss Nymphenburg legen. Ihr Sohn erweiterte den schlichten kubischen Bau zu einer großen Schlossanlage. Heute erwarten in Schloss, Park und Marstallmuseum unter anderem die Schönheitengalerie Ludwigs I., das einzigartige Schlösschen Amalienburg, das Geburtszimmer des "Märchenkönigs" Ludwig II. und Europas älteste Maschine im Brunnenpumpwerk die Besucher.

 

Presse-Informationen:
Dr. Jan Björn Potthast, Pressesprecher der Bayerischen Schlösserverwaltung
Telefon (0 89) 1 79 08-160 und -180, Fax (0 89) 1 79 08-190, presse@bsv.bayern.de


Pressemitteilung 18. April 2012

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