28. Mai 2013

Pressemitteilung

Start in die Sommersaison. Königshaus am Schachen öffnet an Fronleichnam

Trotz letzter Schneereste beginnt auf über 1800 Metern die Sommersaison: Nachdem der Pächter der Berggaststätte Andreas Leitenbauer in den vergangenen Tagen die Wege mit einem Bagger geräumt hat, öffnet das Königshaus am Schachen am Donnerstag (30. Mai). Die ersten Gäste können bereits am Tag zuvor von Mittwoch auf Donnerstag in der Berggaststätte übernachten.

Wer den Spuren König Ludwigs II. auf den Schachen folgt, wird mit einem einmaligen Erlebnis belohnt. Täglich finden um 11 Uhr, 13 Uhr, 14 Uhr und um 15 Uhr Führungen statt. Der Eintritt kostet 4,50 Euro (ermäßigt 3,50 Euro).

Der auf 1866 Meter im Wettersteingebirge gelegene Zufluchtsort König Ludwigs II. ist nur zu Fuß erreichbar. Die Gehzeit beträgt drei bis vier Stunden. Eine Mountainbike-Tour startet von Klais bei Garmisch-Partenkirchen aus und führt Richtung Wettersteinalm zum Königsweg.

Der vom Botanischen Garten München betreute Alpengarten öffnet Mitte Juni seine Pforten.

Wegen dringend notwendiger Restaurierungsmaßnahmen schließt das Königshaus in diesem Jahr bereits ab Montag, 30. September. Die Berggaststätte bleibt bis 13. Oktober geöffnet. Die letzten Übernachtungen sind am 12. Oktober möglich.

 

Königliches Flair im Wettersteingebirge

Das von 1869 bis 1872 nach Plänen von Georg Dollmann auf der Schachenalpe südlich von Garmisch-Partenkirchen erbaute Königshaus diente König Ludwig II. als Refugium bei seinen Aufenthalten im Gebirge. Das Holzhaus ist als Ständerbau im Schweizer Chaletstil errichtet. Im Obergeschoss befindet sich ein orientalischer Prunkraum, der so genannte Türkische Saal, den der König mit farbigen Glasfenstern, Pfauenfedern, Springbrunnen und opulent bestickten Textilen schmücken ließ.

Informationen über mögliche Aufstiegsrouten, die Berggaststätte und einen Blick auf die Speisekarte stehen unter www.schachenhaus.de.

 

Presse-Informationen:
Ines Holzmüller und Dr. Thomas Rainer, Pressesprecher der Bayerischen Schlösserverwaltung
Telefon (0 89) 1 79 08-160 und -180, Fax (0 89) 1 79 08-190, presse@bsv.bayern.de


Pressemitteilung 28. Mai 2013

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