10. September 2013

Pressemitteilung

Söder: Startschuss für Generalsanierung der Festung Marienberg

Bayern investiert 9,7 Millionen Euro

Umgeben von Weinbergen, über der Würzburger Altstadt und dem Main thront die Festung Marienberg. "Der Erhalt des Wahrzeichens ist Bayern ein wichtiges Anliegen", betonte Dr. Markus Söder, Finanzminister. "Der Planungsauftrag für den ersten Bauabschnitt der Generalsanierung ist erteilt. Bayern investiert 9,7 Millionen Euro in die Erneuerung von Marienkirche, Toranlagen und des Leitungsnetzes", so Söder weiter.

Die Festung Marienberg in Würzburg ist einer der ältesten deutschen Herrschaftssitze. Beim Bombenangriff am 16.3.1945 wurde die Burg in Brand gesetzt und die Kernburg fast vollständig zerstört. In den Wiederaufbau der Festungsanlagen investierte der Freistaat bisher über 48,5 Millionen Euro. Zuletzt wurden bis zum Jahr 2008 die Festungsmauern und Wälle instandgesetzt. Eine Generalsanierung blieb jedoch seither aus.

Im ersten Bauabschnitt der Generalsanierung werden die vier Toranlagen (Schönborntor, Neutor, Inneres und Äußeres Höchberger Tor) instandgesetzt, Dach und Fassade der Marienkirche saniert sowie das Trinkwassernetz und Abwasser-, Fernwärme- und Elektroleitungen im Außenbereich erneuert. Die Bauarbeiten beginnen voraussichtlich bereits im Frühjahr 2014. Im Doppelhaushalt 2013/2014 sind 2,5 Millionen Euro bereitgestellt.

Die Bayerische Schlösserverwaltung hat nunmehr die Endfassung einer Machbarkeitsstudie des Staatlichen Bauamts Würzburg vorgelegt, die für die weitere Sanierung Varianten einer Beibehaltung der bisherigen Nutzerstruktur bzw. der grundlegenden Neukonzeption skizziert. Bei einer Neukonzeption der Nutzungen durch eine Verlagerung des Staatsarchivs und Reduzierung der Flächen der Schlösserverwaltung könnten die Bereiche Museum und Veranstaltungsräume erheblich erweitert und eine klare Aufgliederung der Festung in die drei Bereiche Museum, Service und Veranstaltung erreicht werden.

Bei dem nunmehr gestarteten ersten Bauabschnitt der Generalsanierung handelt es sich um von der Machbarkeitsstudie konzeptunabhängige Maßnahmen, die zur Beschleunigung der Generalsanierung zwingend erforderlich sind.

Seit 2003 haben knapp 600.000 Menschen die Burg besucht. 2012 waren es über 53.000 Besucher.

 

Pressemitteilung 309/2013
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Pressemitteilung 10. September 2013

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