28. August 2014

Pressemitteilung

Jubiläumsausstellung in Schloss Johannisburg in Aschaffenburg

Endspurt: Am 7. September endet die Ausstellung »Wunderkind. Der Bildhauer Hans Juncker«

Vor 400 Jahren wurde der spektakuläre Neubau von Schloss Johannisburg geweiht. Aus Anlass des Schlossjubiläums präsentieren die Bayerische Schlösserverwaltung und die Museen der Stadt Aschaffenburg die erste umfassende Werkschau des bedeutsamen Bildhauers Hans Juncker. Wer die Ausstellung noch nicht gesehen hat sollte sich beeilen: Am 7. September 2014 ist der letzte Ausstellungstag.

Die Ausstellung zeichnet die gesamte Entwicklung des bedeutsamen Künstlers anhand herausragender Werke nach. Einige dieser Werke galten nach den Zerstörungen von 1944/45 als verschollen. Sie konnten nach ihrer Wiederentdeckung in mühevoller Kleinarbeit aus hunderten von Bruchstücken wieder zusammengesetzt nun erstmals wieder der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Gemeinsam mit dem Architekten Georg Ridinger war Hans Juncker der bedeutsamste Künstler am Bau des Schlosses Johannisburg. Sein Hauptwerk schuf dieses „Wunderkind“ der Bildhauerkunst am Übergang von der Renaissance zum Barock in Süddeutschland mit dem Altar und der Kanzel der Schlosskapelle.

Ein Höhepunkt der Sonderausstellung ist dementsprechend die Neuinszenierung des monumentalen Alabasteraltars der Schlosskapelle, den Juncker von 1609 bis 1613 im Auftrag des Mainzer Erzbischofs Johann Schweikard von Kronberg schuf. Ein überragendes Meisterwerk der Renaissance, das bisher leider viel zu wenig bekannt war, wird ins Rampenlicht gestellt. Die Bayerische Schlösserverwaltung geht mit der multimedialen Präsentation des wichtigsten Werks von Juncker völlig neue Wege der Vermittlung“ erklärte Bernd Schreiber, Präsident der Bayerischen Schlösserverwaltung, anlässlich der Eröffnung der Ausstellung in Aschaffenburg.

Termine: Die Museen der Stadt Aschaffenburg bieten jeden Sonntag bis einschließlich 7. September 2014 um 11 Uhr eine öffentliche Führung durch die Ausstellung an. Kosten: 4,50 Euro pro Person zuzüglich Eintritt.
Treffpunkt: Schloss Johannisburg, Kassenraum

Publikationen:
Werner Helmberger, Cordula Mauß, Matthias Staschull: Hans Juncker und die Aschaffenburger Schlosskapelle. München 2014. 180 Seiten und 170 Abbildungen, 14,90 Euro.
Thomas Richter (Hrsg.): Wunderkind zwischen Spätrenaissance und Barock. Der Bildhauer Hans Juncker. Mit Beiträgen von S. Denecke, C. Lange, T. Richter, B. Söding, H.-B. Spies, München 2014. 400 Seiten und 290 Abbildungen, 29,80 Euro in der Ausstellung.

 

Presse-Informationen:
Ines Holzmüller und Dr. des. Cordula Mauß
Pressesprecherinnen der Bayerischen Schlösserverwaltung
Telefon (0 89) 1 79 08-160 und -180, Fax (0 89) 1 79 08-190, presse@bsv.bayern.de


Pressemitteilung 28. August 2014

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