30. Oktober 2014

Pressemitteilung

Herbst im Hofgarten

Schlossparks in Bayreuth werden winterfest gemacht

Herbstliches Wetter, bunte Bäume und kürzere Tage machen es deutlich: Der Winter steht vor der Tür. Die Museen in der Eremitage, in Fantaisie und Sanspareil sind bereits seit dem 15. Oktober geschlossen. Höchste Zeit, die Gärten der Bayerischen Schlösser winterfest zu machen.

In der Eremitage und Fantaisie konzentrieren sich die Arbeiten zunächst auf die Einwinterung der Wasseranlagen. Hierzu wird das Wasser in den zahlreichen Brunnenbecken abgelassen. Nach der anschließenden Reinigung der Becken werden die empfindlichen Brunnenfiguren aus Sandstein mit einem Wetterschutz aus „maßgeschneiderten“ Gerüstkonstruktionen versehen. Im Hofgarten Bayreuth kommen noch traditionelle Einhausungen aus Holz zum Einsatz.

Sind die Wasseranlagen soweit winterfest, werden die Sommerblumenbeete nach dem ersten Frost abgeräumt und das Material auf den Kompost gebracht. In dem Moment, in dem mit den ersten Nachtfrösten zu rechnen ist, werden auch die rund 350 empfindlichen Kübelpflanzen in ihre Überwinterungshäuser gebracht. Die Rasenflächen der Parkanlagen sowie die Wege werden von Laub gesäubert. Jetzt ist auch Hochsaison für das Nachpflanzen von über das Jahr abgestorbenen Sträuchern, Heckenpflanzen und Bäumen.

Im Frühling erwartet die Besucher dann ein frisch herausgeputzter und blühender Park: Die Frühjahrsbepflanzungen für das kommende Jahr werden von den Gärtnern bereits vorbereitet. Hierzu werden die Pflanzen in den Gewächshäusern der Gärtnerei in der Eremitage ausgesät, pikiert und getopft und anschließend angezogen. Winterharte frühjahrs- und sommerblühende Zwiebel- und Knollenpflanzen kommen bereits jetzt in die vorbereiteten Beete. Sie sind die Vorboten der Blütenpracht im Frühjahr des kommenden Gartenjahres.

 

Presse-Informationen:
Ines Holzmüller und Dr. des. Cordula Mauß
Pressesprecherinnen der Bayerischen Schlösserverwaltung
Telefon (0 89) 1 79 08-160 und -180, Fax (0 89) 1 79 08-190, presse@bsv.bayern.de


Pressemitteilung 30. Oktober 2014

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