11. Dezember 2014

Pressemitteilung

Söder: Burghausener Burgweihnacht 2014 auf der Hedwigswiese

Brücken der Burg für 2 Millionen Euro restauriert // Ende 2014 wieder zugänglich

Am dritten Adventswochenende wird traditionell zur beliebten Burgweihnacht auf der Burg Burghausen eingeladen. „Die längste Burg der Welt ist Schauplatz für einen stimmungsvollen Burgweihnachtsmarkt, auf dem sich Groß und Klein mit traditionellen Marktständen, Gaumenfreuden, Konzerten und einem Gottesdienst auf Weihnachten einstimmen können“, so der Finanzminister Dr. Markus Söder am Donnerstag (11.12.). Die Burgweihnacht wird von der örtlichen Burgverwaltung organisiert und findet dieses Jahr auf der Hedwigswiese anstatt im Burghof statt.

Nächstes Jahr wird die Burgweihnacht wieder im Burghof stattfinden können. Momentan sind die Brücken zur Burg noch wegen Sanierungsarbeiten gesperrt. Sie sollen aber noch dieses Jahr – allerdings erst nach dem Weihnachtsmarkt – wieder geöffnet werden. Sie würden dem Transport der Markstände noch nicht standhalten. Die Burgweihnacht findet vom 12. bis 14. Dezember 2014 statt: Freitag von 15 bis 21 Uhr und Samstag und Sonntag von 13 bis 21 Uhr. Der Eintritt kostet 2,- Euro inklusive dem Eintritt in das Burgmuseum. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre haben freien Eintritt.

Die Burg Burghausen wird abschnittsweise instand gesetzt werden. Im Rahmen einer ersten Teilbaumaßnahme werden seit 2013 mit Teilkosten von 2,08 Millionen Euro die drei Brücken Torbaubrücke, Halsgrabenbrücke und Büchsenmeisterbrücke über die Gräben der Burganlage saniert. Nach dem Abbau aller Gerüste und der statischen Abnahme im Frühjahr 2015 wird wieder Transportverkehr zur Burg möglich sein. Besucher können bereits Ende 2014 wieder über die Brücken zur Burg gelangen. Während der Sanierung war diese nur über Notstege erreichbar. Entsprechend älteren mittelalterlichen Vorbildern wurde die Brückenkonstruktion in Abstimmung mit dem Landesamt für Denkmalpflege ausgeführt. Kräftige Holzträger überspannen nun die Mauerpfeiler.

Mit einer Ausdehnung von etwas über 1.000 Metern Länge ist die Burg Burghausen eine der längsten Burgen der Welt. Das "Guinness"-Buch erklärte sie sogar zur längsten Burg überhaupt. 1180 gelangt die Burg in den Besitz der Wittelsbacher. Sie war von 1255 bis 1503 Zweitresidenz der niederbayerischen Herzöge, die in Landshut residierten. Die Burg diente als Hofhaltung der Herzoginnen und Witwensitz, als vornehmes Staatsgefängnis und Aufbewahrungsort des Gold- und Silberschatzes. Herzog Heinrich XIII. ließ ab 1255 die Gebäude der Kernburg errichten. Im Laufe des 14. Jahrhunderts wurde die Befestigung des Burgbergs auf die volle Länge ausgebaut. Herzog Georg der Reiche machte die Burg ab 1475 zur stärksten Festung im Land.

Weitere Informationen im Internet: www.burg-burghausen.de

 

Pressemitteilung Nr. 485/14
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Pressemitteilung 11. Dezember 2014

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