20. Februar 2014

Pressemitteilung

"Feuer aus" – Schlossbrennerei Schleißheim beendet Brennsaison

Zwei Wochen lang hat die Schloss- und Gartenverwaltung Schleißheim 3000 Liter Maische aus dem Obst des vergangenen Jahres gebrannt. Nun heißt es "Feuer aus", die Brennkolonne kühlt wieder ab. "Aus unserer Apfel-, Zwetschgen-, Birnen- und Quittenmaische konnten wir über 180 Liter hochprozentiges Destillat gewinnen", sagte Hofgartenbetriebsleiter Alexander Bauer am Donnerstag (20. Februar). Die Mitte August 2013 geernteten Früchte wurden eingemaischt und mussten vier bis sechs Monate lang mit Hefe versetzt gären, bis die Maische vor wenigen Tagen gebrannt werden konnte.

Bauer lagert nun die frisch gebrannten Obstbrände mindestens drei Jahre im kühlen Schlosskeller ein. 2017 können die rund 1500 Flaschen mit den Schleißheimer Tropfen dann im Museumsladen des Neuen Schlosses Schleißheim gekauft werden. Freunde der Schleißheimer Schlossbrände müssen aber nicht so lange warten: Das Lager ist noch gut gefüllt mit "Eremitentrost" oder dem "Blauen Kurfürsten" aus der schlosseigenen Destille. Außerdem bietet die Brennerei diverse Liköre als "Kleine Schleißheimer" in der edlen 40-ml-Bügelverschlussflasche an wie etwa Walnuss- oder Mirabellenliköre. Voraussichtlich ab Ostern 2014 wird es auch einen Schlehenlikör in der 0,2-Liter-Flasche geben.

Die kleine Brennerei knüpfte 2007 an eine alte Tradition an: Bis in die 1920er Jahre gab es eine Schleißheimer Schlossbrauerei, in der auch Obst gebrannt wurde. Diese war einst Teil des Königlich Bayerischen Staatsgutes Schleißheim. Die weitläufigen Obstbaumanlagen mit historischen Apfel- und Birnensorten stammen aus dieser Zeit.

Alle Schleißheimer Schlossbrände sind täglich von 10 Uhr bis 16 Uhr im Museumsshop erhältlich.

Weitere Informationen unter www.schloesser-schleissheim.de

 

Presse-Informationen:
Ines Holzmüller und Dr. Thomas Rainer, Pressesprecher der Bayerischen Schlösserverwaltung
Telefon (0 89) 1 79 08-160 und -180, Fax (0 89) 1 79 08-190, presse@bsv.bayern.de


Pressemitteilung 20. Februar 2014

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