9. Februar 2015

Pressemitteilung

Bilanzpressekonferenz der Bayerischen Schlösserverwaltung

Bayerns Schlösser, Gärten und Seen auf Erfolgskurs: Besucher- und Einnahmenrekorde spiegeln Qualität

„Bayerns Schlösser liegen im Trend – und werden bei in- wie ausländischen Besuchern immer beliebter“, freut sich Bernd Schreiber. Eine herausragende Bilanz konnte der Präsident der Bayerischen Schlösserverwaltung für das Jahr 2014 ziehen. 5.011.000 Besucher zählten die Bayerischen Schlösser im letzten Jahr – ein Zuwachs von 3,06% zum Vorjahr. Auch das „Zugpferd“ Neuschwanstein konnte noch einmal um 3,26% zulegen und im letzten Jahr 1.570.000 Gäste aus aller Welt begrüßen.

Trotz stabiler Eintrittspreise erwirtschaftete die Schlösserverwaltung mit 66,52 Millionen Euro, vor allem aus Eintrittsgeldern und Vermietungen/Verpachtungen, ein neues Allzeithoch bei den Einnahmen. Obwohl die Ausgaben um 6,2% stiegen, vornehmlich durch höhere Ausgaben für Hochbau und Bauunterhalt, bleibt eine Ausgabendeckungsquote von 61,4%, ein Spitzenwert für Einrichtungen im Kultursektor. Ohne Bauausgaben liegt die Kostendeckungsquote sogar bei 101,5%, das heißt, dass die Verwaltung mehr als die laufenden Betriebs- und Personalkosten erwirtschaftet. Dabei sind auch alle öffentlichen Transferausgaben wie die Pflege und Unterhaltung der Parkanlagen wie des Englischen Gartens umfasst.

An der Attraktivität der bayerischen Schlösser, Gärten und Seen arbeiten die ca. 850 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erfolgreich und mit vollem Einsatz. Diverse Sonderausstellungen und Sonderveranstaltungen fanden im vergangenen Jahr in ganz Bayern ein großes Publikum. Mit einem prachtvollen Fest wurde durch Herrn Staatsminister Dr. Söder „350 Jahre Schloss Nymphenburg“ gefeiert und das dortige Nördliche Appartement nach einer großen Restaurierung wiedereröffnet.

Etliche weitere Baumaßnahmen und Restaurierungen konnten 2014 abgeschlossen werden, etwa die Instandsetzung und Neubepflanzung des Eisernen Hauses in Nymphenburg, Fassadensanierungen in der Burg zu Burghausen und der Neuen Residenz Bamberg, die Restaurierung des Juncker-Altars in der Kapelle von Schloss Johannisburg und die Restaurierung der historischen Brüstungs-Ziergitter am Neuen Schloss Schleißheim.

„Auch 2015 stehen viele Baumaßnahmen an“, so Präsident Schreiber. Schloss Linderhof bekommt als Pilotprojekt eine Lüftungsanlage im Rahmen des Climate for Culture-Programms. In Schloss Neuburg stehen Konservierungsmaßnahmen in der Schlosskapelle zur Vorbereitung der geplanten Sonderausstellung „Kunst und Glaube“ 2016 an. Dach- und Fassadensanierungen finden in der Residenz Ansbach statt. In der Münchener Residenz wird der Herkulessaal behindertengerecht erschlossen.

Auch zahlreiche Sonderveranstaltungen und Ausstellungen wird es 2015 wieder geben. Das Künstlerhaus in Übersee am Chiemsee präsentiert vom 20.6. bis 13.9.2015 die Sonderausstellung „Julius Exter – Mensch und Natur“, das Künstlerhaus Mathias und Anna Gasteiger in Holzhausen am Ammersee vom 5.4. bis 25.10.2015 „Anna Sophie Gasteiger – frühe Arbeiten“. Im Pompejanum in Aschaffenburg zeigen die Staatlichen Antikensammlungen die Ausstellung „Mythos Troja“ vom 31.3. bis zum 11.10.2015.

„Wir ruhen uns nicht auf unseren guten Bilanzen aus, sondern streben auch weiterhin nach nachhaltigen Verbesserungen, um unseren Besuchern den reichen Kulturschatz der bayerischen Schlösser und Burgen bestmöglich zu präsentieren, resümiert Schreiber.

 

Presse-Informationen:
Ines Holzmüller und Dr. des. Cordula Mauß
Pressesprecherinnen der Bayerischen Schlösserverwaltung
Telefon 089 17908-160 und -180, Fax 089 17908-190, presse@bsv.bayern.de


Pressemitteilung 9. Februar 2015

Download dieser Pressemitteilung inklusive Besucherbilanz 2014

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