18. April 2016

Pressemitteilung

Ritterrüstungen und Jägerlatein

Neue Mitmachstationen für Klein und Groß auf der Burg Zwernitz

Von wegen Winterschlaf: Die guten Geister auf der Burg Zwernitz waren rührig in der Winterpause und haben, tatkräftig unterstützt vom Jagdschutz- und Jägerverein Kulmbach e.V., mehrere neue Mitmachstationen für Groß und Klein zu den Themen „Jagd“ und „Rittertum“ eingerichtet. Das Burgerleben und die Jagdausstellung werden damit um erlebnisreiche Akzente ergänzt.

Wie fühlt sich ein Dachs an, was erzählen uns die Klänge des Jagdhorns und weshalb passt der Schießhund so aufmerksam auf? Was macht des Ritters Bein in der Röhre und der Reif um den Bauch? Und warum ist das Rittersein so schwer? Die Mitmachstationen liefern die Antworten und machen die sehenswerte Ausstellung zur Markgräflichen Jagd und zum Burgerleben im wahrsten Wortsinn begreifbar.

Peter Müller, Vorsitzender des Jagdschutz- und Jägerverein Kulmbach e.V. zeigt sich begeistert über die Erweiterung der Ausstellung insbesondere für Kinder, die aber gleichermaßen auch Erwachsenen noch neues Wissen beschert. „Besonders freut es mich aber“, so Peter Müller, „dass wir wieder gemeinsam mit der Bayerischen Schlösserverwaltung für unser Jagdmuseum im Kulmbacher Land einen Beitrag leisten konnten, der hoffentlich viele Besucher anspricht!“

Lassen Sie sich den Besuch nicht „durch die Lappen gehen“ und begeben Sie sich auf eine multimediale Entdeckungstour für alle Sinne.

Die Burg Zwernitz und der Morgenländische Bau im Felsengarten Sanspareil freuen sich auf Ihren Besuch:

Öffnungszeiten

April-September: 9-18 Uhr · 1.-15. Oktober: 10-16 Uhr
Montags geschlossen
16. Oktober-März: geschlossen

 
Die Burg Zwernitz

Die auf einem schmalen Dolomitfelsen thronende Burg Zwernitz wurde im Jahr 1156 als Stammsitz der Walpoten erstmals urkundlich erwähnt. Um 1300 wurde sie Amtssitz der Burggrafen von Nürnberg und später der Kulmbacher bzw. Bayreuther Markgrafen. Von der spätromanischen Burg haben sich größere Teile erhalten. In den 1740-er Jahren ließ Markgraf Friedrich im Zuge der Anlage des Felsengartens Sanspareil auch die Burg wieder instand setzen.

Vom Bergfried aus bietet sich ein weiter Blick über den Naturpark Fränkische Schweiz. In der Burg Zwernitz gibt es eine interessante Dokumentation der Geschichte der Burg, ihrer Bewohner und des Ortes Sanspareil.

Die Dauerausstellung "Markgräfliche Jagd" stellt das höfische Jagdwesen in den beiden Markgrafentümern Ansbach und Bayreuth auf seinem Höhepunkt im 18. Jahrhundert vor. Beeindruckende Ausstellungsstücke und aufschlussreiche Informationen ermöglichen einen spannenden Einblick in die längst vergangene Welt der höfischen Jagd.

Unmittelbar unterhalb der Burg Zwernitz liegt der Felsengarten Sanspareil mit seinen bizarren Felsformationen und dem Morgenländischen Bau.

 

Presse-Informationen:
Ines Holzmüller und Dr. des. Cordula Mauß
Pressesprecherinnen der Bayerischen Schlösserverwaltung
Telefon 089 17908-160 und -180, Fax 089 17908-190, presse@bsv.bayern.de


Pressemitteilung 18. April 2016

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