27. April 2016

Pressemitteilung

Ausstellungsaufbau: Schloss Dachau vom 2. Mai bis zum 1. Juni 2016 geschlossen

Die Sonderausstellung „Mit Richard unterwegs. Druckgrafik von 1996 bis 2016“ (2. Juni bis 15. August 2016) mit Werken von Georg Baselitz wirft ihre Schatten voraus. Wie die Bayerische Schlösserverwaltung bekannt gibt bleibt das Schloss Dachau aufgrund der Ausbauarbeiten ab dem 2. Mai bis zur Ausstellungseröffnung geschlossen.

Sonderausstellung „Mit Richard unterwegs. Druckgrafik von 1996 bis 2016“ mit Werken von Georg Baselitz (2. Juni bis 15. August 2016)

Georg Baselitz gehört zu den bedeutendsten lebenden Gegenwartskünstlern. Seine auf dem Kopf stehenden Bilder revolutionierten den Kunstbegriff und setzen mit ihrer radikalen Bildsprache bis heute wichtige Wegmarken.

Im Spiegel seiner beeindruckenden Malerei bildet die Druckgrafik ein eigenständiges und starkes Medium. Mit rund 180 Radierungen, Linol- und Holzschnitten aus verschiedenen Serien ermöglicht die Ausstellung einen intensiven Einblick in Georg Baselitz' grafisches Schaffen aus zwei Jahrzehnten.

Die zum Teil mehr als zwei Meter hohen Holz- und Linolschnitte wurden in Deutschland bisher selten präsentiert.

Veranstaltet wird die Ausstellung von der Volksbank Raiffeisenbank Dachau eG in Kooperation mit der Stadt Dachau, dem Landkreis Dachau und der Bayerischen Schlösserverwaltung.

Öffnungszeiten: täglich 10 bis 18 Uhr (Montag geschlossen)
Eintritt: 9,- Euro / ermäßigt 7,50 Euro (Kinder, Schüler, Studenten, Personen mit Schwerbeschädigten-Ausweis mindestens 50%); Kinder bis 6 Jahre frei

Weitere Informationen zur Ausstellung: www.vr-dachau.de

Schloss Dachau

Schloss Dachau geht auf eine frühmittelalterliche Burg der Grafen von Dachau zurück. Von 1546 bis 1577 wurde es unter Herzog Wilhelm IV. und seinem Sohn Herzog Albrecht V. durch die Münchner Hofbaumeister Heinrich Schöttl und Wilhelm Egkl zu einer mächtigen Vierflügelanlage ausgebaut.

Aus dieser Zeit stammt die prunkvolle Renaissance-Holzdecke im Festsaal, die als eine der bedeutendsten in Süddeutschland gilt. Anfang des 19. Jahrhunderts wurden drei Viertel der Schlossanlage abgebrochen; erhalten blieb der unter Kurfürst Max Emanuel 1715 bis 1717 barockisierte Festsaaltrakt zum Hofgarten hin.

 

Presse-Informationen:
Ines Holzmüller und Dr. des. Cordula Mauß
Pressesprecherinnen der Bayerischen Schlösserverwaltung
Telefon 089 17908-160 und -180, Fax 089 17908-190, presse@bsv.bayern.de


Pressemitteilung 27. April 2016

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