16. März 2016

Pressemitteilung

Blaue Frühlingsvorboten. Die Blausternchen im Schlosspark Ellingen sind wieder zu bewundern

 

Auch wenn das frühlingshafte Wetter noch an vielen Tagen auf sich warten lässt, so hat der Frühling doch schon mancherorts seine Vorboten geschickt. Im Schlosspark Ellingen lässt sich bereits das blaue Frühjahrsspektakel erahnen. Die Bayerische Schlösserverwaltung geht davon aus, dass pünktlich zu Ostern die Blausternchen in voller Blüte stehen werden.

Blausternchen – mit botanischem Namen Scilla siberica – zählen zu den ersten Blühern im Jahr, die auch an schattigen Plätzen gedeihen. Die Blausternchen-Blüte in Ellingen ist außergewöhnlich schön, da man selten so viele dieser Blumen an einem Ort findet – und noch seltener in einem so romantischen Garten wie dem Schlosspark in Ellingen. Aber auch die Buschwindröschen, die Gelben Windröschen und der immer seltener werdende Lerchensporn mit seinen purpurnen und weißen Blüten sind florale Attraktionen des Parks.

Da die Blausternchen ausschließlich im März und April etwa drei bis vier Wochen blühen, sollte man einen Frühlingsausflug in den Schlosspark nicht zu lange hinauszögern. Eine ausgezeichnete Gelegenheit für einen ausgiebigen Spaziergang im Schlosspark bieten die Osterfeiertage.

 

Die Residenz Ellingen

Ellingen war von 1216 bis 1789 Residenz des Landkomturs der Ballei Franken des Deutschen Ordens. Der heute existierende Hauptbau der Schlossanlage entstand in den Jahren 1717 bis 1721. Von der Innenausstattung sind Deckengemälde, Wandvertäfelungen, Fußböden, Türen und vor allem die Stuckaturen von Franz Josef Roth aus dieser Zeit erhalten. 1815 übergab König Max I. das Schloss seinem Feldmarschall Carl Philipp Fürst von Wrede, der einige Raumfluchten mit kostbaren Seiden- und Papiertapeten, Möbeln, Glas und Bronzen aus Paris neu ausstatten ließ. Diese Räume gehören mit den Stuckaturen und Möbeln Michel d´Ixnards zu den bedeutendsten Raumkunstwerken des Klassizismus in Bayern.

nähere Informationen zur Residenz Ellingen

 

Presse-Informationen:
Ines Holzmüller und Dr. des. Cordula Mauß
Pressesprecherinnen der Bayerischen Schlösserverwaltung
Telefon 089 17908-160 und -180, Fax 089 17908-190, presse@bsv.bayern.de


Pressemitteilung 16. März 2016

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