25. Februar 2016

Pressemitteilung

Verschlossenes Schatzkästchen: Schatzkammer der Residenz München noch bis zum 4. März 2016 wegen Bauarbeiten geschlossen

Wie die Bayerische Schlösserverwaltung bekannt gibt bleibt die Schatzkammer der Residenz München noch bis zum 4. März (einschließlich) wegen Bauarbeiten geschlossen. Am 5. März öffnet die Schatzkammer wieder ihre Tore.

Im Zuge der Generalsanierung der Haustechnik werden Arbeiten am Lüftungssystem und zur Verbesserung des Brandschutzes durchgeführt.

Die Generalsanierung der Haustechnik ist Teil der Sanierungs- und Ausbaumaßnahmen im Königsbau der Residenz mit Kosten von rund 33 Millionen Euro. Hierzu gehört –  neben der Modernisierung der Haustechnik – auch die schon weitgehend abgeschlossene Sanierung der Dächer und Fassaden. Der großzügige Ausbau von neuen Museumsräumen vervollständigt das Programm – Porzellane, Miniaturgemälde und höfische Tafelkultur finden künftig auf vier Geschossen der Hofseite ihren Platz. Schließlich erwartet die Gäste der Residenz auch eine umfassend restaurierte Folge klassizistischer Prunkräume: die aufwändig freskierten Nibelungensäle im westlichen Erdgeschoss des Traktes.

Die 2007 begonnene Sanierung des Königsbaus soll 2018 abgeschlossen sein.

Die anderen Bereiche der Residenz – Residenzmuseum und Cuvilliès-Theater – können wie gewohnt besichtigt werden.

Weitere Informationen zur Sanierung finden Sie hier.

 

Die Schatzkammer

Die Schatzkammer der Wittelsbacher, 1565 von Herzog Albrecht V. begründet, zählt zu den bedeutendsten ihrer Art in Europa. Die Bestände umfassen erstrangige Werke der Schatzkunst aus Spätantike und Mittelalter, wie z.B. das Arnulfciborium (um 890) und das Giselakreuz (nach 1006), aus Spätgotik und Renaissance, wie die Statuette des St. Georg, bis hin zu Barock und Klassizismus.

Es finden sich Meisterwerke aus Bergkristall, Edelsteinen und Elfenbein, kirchliche Kunst, Orden und Insignien, Tafelgerät und Toilettegarnituren der Nürnberger und Augsburger Goldschmiedekunst sowie exotisches Kunsthandwerk in dieser wertvollen Sammlung.

 

Presse-Informationen:
Ines Holzmüller und Dr. des. Cordula Mauß
Pressesprecherinnen der Bayerischen Schlösserverwaltung
Telefon 089 17908-160 und -180, Fax 089 17908-190, presse@bsv.bayern.de


Pressemitteilung 25. Februar 2016

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